Zu früh für Alters­vor­sorge oder Immo­bilie? | Ich rede es Dir aus!

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Worum geht es?

Für manche Dinge ist man einfach noch nicht soweit. In diesem Video zeige ich Dir, wann ich Dir eine Alters­vor­sorge oder eine Immo­bilie ausreden werde.

Inhalt des Videos:

Als Unter­nehmer lebt man von Umsatz und auch mir geht’s nicht anders. Trotzdem gibt es aber genug Fälle, wo ich Umsatz auch ablehne bzw. versuche, Mandanten davon zu über­zeugen etwas nicht zu machen. Und wann ich so etwas mache und was du daraus lernen kannst für dich, darum soll es im heutigen Video mal gehen.

Zu mir kommen ja Menschen, die mich als unab­hän­gigen Finanz- und Versi­che­rungs­makler fragen wie sie Vermögen aufbauen können, wie sie Immo­bi­lien finan­zieren können, wie sie Risiken absi­chern können. Und da gibt es dann Fälle wo ich sage, lass das mal sein. Lass uns mal ein biss­chen warten, jetzt nicht. Jetzt ist nicht der rich­tige Zeit­punkt. Was für Fälle könnten das sein? Bestes Beispiel ist ein Fall, der jetzt gestern erst passiert ist. Da habe ich über Insta­gram eine Anfrage bekommen von einem jungen Menschen, der sagte, hey, ich würde gerne mal eine Bera­tung von dir in Anspruch nehmen.

Da habe ich gesagt, ja, worum geht es denn? Was ist denn los? Und dann sagte der, ich bin Student und inter­es­siere mich für das Thema Vermö­gens­aufbau, können wir da mal einen Termin machen? Dann hab ich ihm gesagt, ich würde an deiner Stelle erst einmal gar nichts machen. Dann haben wir uns ein biss­chen unter­halten, und er hat mir dann erzählt, dass er schon öfters mal von anderen Menschen ange­spro­chen wurde und dass er sich halt mit dem Thema beschäftigt.

Und dann habe ich ihm gesagt, ich würde an deiner Stelle nur das aller, Aller­nö­tigste machen, wenn über­haupt. Und dazu zählt zum Beispiel das Einkommen abzu­si­chern. Und falls der Ausbil­dungs­stand jetzt gerade so ist, dass es nötig ist zum Beispiel eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für ein paar Euro. Aber ansonsten zum Beispiel Alters­vor­sorge, Vermö­gens­aufbau, Spar­pläne und so weiter, würde ich jetzt erst einmal gar nicht machen. Ich hatte das Gefühl, da war er ein biss­chen verwun­dert. Und letzten Endes ist es wahr­schein­lich auch nicht sehr häufig so, dass man mit jemandem spricht aus der Finanz- und Versi­che­rungs­branche und der dann Umsatz ablehnt.

Ich will mich jetzt über­haupt nicht als Heiland hier hinstellen oder den Moral­apostel spielen. Es gibt wahr­schein­lich auch andere, die ihren Job so ernst nehmen. Aber ich verstehe meinen Job so, dass die Leute von mir einen ernst­haften Rat haben wollen. Und jemanden der in einer Lebens­si­tua­tion ist von der ich über­zeugt bin, dass ein Finanz­kon­zept oder ein Finanz­pro­dukt nicht passt, dem sage ich, nein, sollten wir jetzt nicht tun. Und wenn du gerade studierst dann ist es natür­lich so, da gibt es zwei Seiten.

Es ist natür­lich so, dass so früh wie möglich ange­fangen bedeutet, dass ich hinterher zum Beispiel beim Vermö­gens­aufbau noch mehr Zinses­zins erziele. Stimmt. Aber ich bin halt der Meinung, dass es auch nicht immer lohnens­wert ist mit etwas anzu­fangen, wo die Chance sehr groß ist, dass man das gar nicht durch­hält. Das heißt zum Beispiel in einer Phase, wie zum Beispiel Ausbil­dung oder Studium, wo das Geld knapp sein könnte. Und das muss man dann halt indi­vi­duell betrachten. Da rate ich den Leuten das auch schon mal liegen zu lassen und erst mal abzuwarten.

Vor allen Dingen soll­test du, wenn du in so einer Situa­tion bist, jetzt gerade mal dieses Video hier dir anschauen. Da geht es darum, wie man eine Finanz­stra­tegie richtig aufbaut. Und viel­leicht auch dieses Video. Da geht es darum, wie man auf welchen Ebenen Vermögen bildet. Und ich hab da schon drüber gespro­chen, dass man halt lang­fristig, mittel­fristig und kurz­fristig Vermögen aufbauen sollte und kann. Und viele fangen halt dann an in ETF Spar­pläne und in Aktien und was weiß ich was alles zu inves­tieren, was jetzt gerade so hip und modern ist und was in ganz vielen Blogs und von Finanz­in­flu­en­cern, wenn es solche gibt, und von Erfolgs­coa­ches und so weiter promotet wird. Aber, du musst dir halt immer vor Augen führen, das ist langfristig.

So und dem jungen Mann, von dem ich gerade gespro­chen hab, dem hab ich geraten, spar doch erstmal ein biss­chen was zur Seite, dass du eine liquide Rück­lage hast. Und dann kannst du dir über die nächsten Schritte Gedanken machen, weil beides gleich­zeitig geht wahr­schein­lich nicht.

Anderes Beispiel, ich hatte jetzt kürz­lich eine Bera­tung mit jemanden, der ist auch gerade erst in einer Ausbil­dung, auch wenn er kurz vor Ende ist. Aber dann habe ich mich mit ihm näher unter­halten, weil er dann fragte, was kann man denn so machen? Was sollte ich denn so tun? Dann hab ich gesagt, ich würde jetzt auch nur das Aller­nö­tigste machen, weil nach der Ausbil­dung hat er jetzt vor sein Abitur nach­zu­holen. Nach dem Abitur will er sein Studium machen, und nach dem Studium geht es dann in eine komplett neue Lebens­si­tua­tion und eine komplett andere Karrie­re­si­tua­tion. Und dann hab ich gesagt, wenn wir jetzt etwas anfangen, dann ist doch die Wahr­schein­lich­keit unglaub­lich groß, dass das in der Abitur- oder Studi­en­phase über­haupt nicht mehr klappt.

Also, mach doch jetzt einfach nur das, was du gerade dir ebenso erlauben kannst. Und dann fängt man aber unten an, nämlich bei der Basis. Also, Einkom­mens­ab­si­che­rung zum Beispiel. Zum Beispiel eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung oder irgendwas Vergleich­bares was dein Einkommen absi­chert. Das sollte man halt machen, solange man noch kann. Aber Alters­vor­sorge jetzt anzu­fangen und dann nächstes Jahr einen Anruf zu kriegen, ey Karsten, wir haben da tolle Sachen bespro­chen, aber ich hab jetzt so ein Problem, ich kann mir das nicht mehr erlauben.

Das hilft ja keinem. Das ist übri­gens auch einer der Gründe warum ich das mache. Auf der einen Seite ist das mora­lisch meine Verpflich­tung. Auf der anderen Seite ist das aber auch eine geschäft­liche und kauf­män­ni­sche Entschei­dung. Weil mir nützt es über­haupt nichts, wenn ein Kunde hinterher die Dinge nicht durch­zieht die wir bespro­chen haben. Ganz einfach, und so glaube ich, sollte man auch vorgehen. Und wenn du jetzt natür­lich gerade hinter jedem Abschluss her bist und wenn du versuchst Umsatz rein­zu­holen wo es nur irgendwie geht, dann trifft man in solchen Fällen viel­leicht als Berater oder Verkäufer mal die Entschei­dung, ja komm, das kann der schon. Machen wir es jetzt erst mal mit.

Und dann habe ich jetzt erst mal den Umsatz in der Tasche. Und was dann nächstes Jahr passiert, das gucken wir dann mal. Das heißt übri­gens nicht, dass ich kate­go­risch sowas ablehne. Also, ich habe auch Mandanten die ein biss­chen jünger sind, die sich jetzt gerade noch in einer Ausbil­dungs­si­tua­tion befinden, oder in einer Studi­en­phase wo ich aber die Situa­tion indi­vi­duell unter die Lupe nehme und sage, passt das denn bei dir? Und wenn das dann bei dir passt, dann kann man das machen. Da spreche ich aber sehr intensiv mit den Leuten drüber. Und wenn die dann sagen, ja okay, ich habe das verstanden was du meinst, aber sei dir mal sicher ich habe schon genug Reserven, ich hab ein biss­chen was gespart und ich schaffe das schon. Und das ist auch genau das, was ich will. Dann können wir das Geschäft gerne machen. Wie gesagt, ich bin ja auch Geschäft nicht böse.

Ich habe inter­es­san­ter­weise wirk­lich in den letzten zehn Tagen vier Fälle gehabt wo es so war, dass ich aktiv versucht habe Leuten auch mal etwas auszu­reden. Zwei Fälle davon waren zum Beispiel bezogen auf das Thema Immo­bi­lien. Da waren dann Haus­halte wo ich dachte, das passt meiner Meinung nach nicht. Und das was ihr da vor habt ist keine gute Idee. So denke ich das. Und unab­hängig davon, ob eine Bank das jetzt mitmacht, ich würde euch als Berater ganz drin­gend davon abraten.

Ihr wisst ja, dass ich Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung mit einem Kollegen von mir mache, der Spezia­list für das Thema ist. Und wenn ihr Fragen habt zum Thema Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung und ihr wollt einen bundes­weiten Banken­ver­gleich haben, könnt ihr das gerne machen. Aber seid euch sicher, wer zu mir kommt, dem werde ich auch sagen wenn es nicht passt. Wenn ich der Meinung bin, das sollte man nicht tun. Wenn er dann unbe­dingt noch will, dann können wir das gerne schrift­lich fest­halten, und dann machen wir das auch.

Aber ich will nicht der Schul­dige sein, wenn jemand daran zugrunde geht, wenn er eine Immo­bilie finan­ziert und sich das eigent­lich gar nicht leisten kann. Gerade in der jetzigen Phase, wo wir gar nicht wissen wie die Wirt­schaft noch laufen wird und wo das alles mal so hingeht mit den Arbeits­plätzen. Man sollte sich das sehr, sehr gut über­legen. Ande­rer­seits hatte ich jetzt zum Beispiel gestern erst einen Fall, da kam jemand auf mich zu in einer exzel­lenten beruf­li­chen Situa­tion, Part­nerin ganz genauso und in einem Bundes­ge­biet, wo grund­sätz­lich Einkommen und aber auch gleich­zeitig Immo­bi­li­en­preise höher sind.

Bei denen war das aber kein Problem. Die können auch durchaus mal 700, 800, 900 000 Euro finan­zieren, bei einer Immo­bilie. Da habe ich über­haupt gar kein schlechtes Gewissen. Wenn es dann passt und wenn das gut durch­dacht ist, dann können wir das alles machen. Aber wenn es so ganz knapp auf Kante genäht ist gerade beim Thema Immo­bi­lien, da bin ich ein ganz großer Feind von, weil man sich einfach damit zu sehr in die Nesseln setzen kann. Und wie gesagt, Alters­vor­sorge ist etwas Lang­fris­tiges und man sollte sich halt genug Zeit lassen zu über­legen, kann ich mir einen lang­fris­tigen Spar­vor­gang jetzt über­haupt vorstellen und erlauben. Es ist bei mir eine unter­neh­me­ri­sche Entschei­dung. Und ich denke auch nicht in Abschlüssen. Ich denke nicht in Abschlüssen, sondern in Kunden­be­zie­hungen. Man nennt das Customer life­time value. Was bringt mir ein Mandant ein ganzes Leben lang? Und wenn ich dich vernünftig berate und dein ganzes Leben lang begleite und ich immer wieder derje­nige bin den du ansprichst, wenn es um dann die Kinder geht oder um eine Immo­bilie oder um die neue Immo­bilie oder um noch mehr Sparen oder um Geld­an­lage, dann habe ich zum Beispiel persön­lich den größten Nutzen, und deshalb möchte ich auch am Anfang mit dir den Weg richtig anfangen und nicht mit holter­die­polter jetzt mal schnell was mitnehmen.

Auf so etwas soll­test du achten, wenn du dir einen Berater suchst. Wie gesagt, es gibt da draußen viel­leicht auch andere Leute die so arbeiten. Ich will das jetzt gar nicht so darstellen, als wäre ich der Einzige der so ist. Aber ich habe halt auch andere Situa­tionen oder Erfah­rungen so mitbe­kommen von Mandanten. Und da muss man halt so ein biss­chen aufpassen. Und wenn du Fragen hast und einen haben willst, der dir unab­hängig mal einen Rat gibt, wie man sein Finanz­kram so richtig regelt und das Ganze dann über Online-Bera­tung und digital und dann viel­leicht auch auf eine einfache Art und Weise.

Dann komm auf mich zu, mach mit mir einen Kennen­lern­termin online und ganz digital ohne Viren, ohne Corona. Und dann spre­chen wir mal darüber, wie ich arbeite und wie ich dir helfen kann. Hat dir das Video geholfen? Dann hinter­lass mir doch mal einen Like. Würde ich mich sehr, sehr freuen. Und wenn du mich öfters mal sehen willst und die besten Finanz­tipps haben willst, dann abon­niere auf jeden Fall den Kanal. Und am besten machst du auch noch die Glocke an. Dann bist du nämlich immer sofort am Ball, wenn es hier einen neuen, tollen Finanz­tipp gibt.

Wenn du Fragen hast, dann schreib mir doch mal in die Kommen­tare oder schreib mir doch mal in die Kommen­tare, wie du bisher konfron­tiert wurdest mit solchen Verkaufs­typen die dir viel­leicht auch etwas andrehen wollten. Oder bist du jung und hast solche Situa­tionen schon hinter dir, dass du irgend­welche Finanz­ver­träge ange­sam­melt hast und dann gemerkt hast, ey, das kann ich mir irgendwie gar nicht erlauben? Ich würde gerne mehr von euch erfahren, schreibt mir das doch gerne unten drunter. Ansonsten jetzt erst mal ein paar schöne Tage, schönes Wochen­ende und bis dann, der Lehnen.

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