Warum es wichtig ist, dass ich nicht jeden und alles berate

Warum ich nicht jeden beraten kann

Ist das Arroganz?

Ja spinnt der denn?!

Das gibts ja wohl nicht! 

Der will mich nicht beraten? Wie arro­gant kann man sein? Will der kein Geschäft? Dann gehe ich halt woan­ders hin. 

So oder ähnlich stelle ich mir schlimms­ten­falls die Reak­tion vor, wenn ich eine Bera­tungs­an­frage ablehne. Es ist aber keines­wegs so, dass hier von Arro­ganz die Rede sein kann. 

Warum das so ist, erläu­tere ich hier ein biss­chen näher.

Shocking news.

Kurz gesagt

Ich bin für meine Mandanten verantwortlich

Meine Mandanten verlassen sich auf mich. Sie erwarten, dass ich Sie objektiv berate und laufend betreue.

Dann gibt es meine Seite: ich bin Unter­nehmer und habe einen laufenden Betrieb, der auch mit Kosten verbunden ist. Dummer­weise kommt dann noch das “echte Leben” dazu, das auch Geld kostet. Was bedeutet das nun?
Ich muss unter­neh­me­risch gut wirt­schaften und profi­tabel sein, damit ich entspannt bin und nicht hinter jedem Umsatz-Euro hinter­her­jagen muss. Dadurch entsteht Unabhängigkeit.

Wenn ich jede Termin- und Bera­tungs­an­frage annehme, laufe ich Gefahr, Zeit falsch einzu­setzen und unpro­fi­tabel zu arbeiten. Das muss ich im Inter­esse aller vermeiden. Deshalb lehne ich Anfragen und Mandate auch manchmal ab.

Fragen und Antworten

Was könnte meine Antwort sein?

Kannst Du da mal drüberschauen?

Könnte ich machen, aber was ist das Ziel? Wenn ich mir alle Unter­lagen anschaue, die ich so gezeigt bekomme, hätte ich keine Zeit mehr für andere Dinge. “Ja, aber das ist doch nur ein Vertrag.” Das mag sein, aber ich kriege ja nicht nur eine Anfrage im Jahr. Wenn ich meine Mandanten berate und betreue, schaue ich mir natür­lich alle mögli­chen Unter­lagen und Verträge an. Der kurze Tipp “mal eben” geht hin und wieder auch mal, darf aber auf keinen Fall die Regel werden — sonst wäre ich nur noch damit beschäftigt.

Ich brauch mal eben ein Angebot für XXX.

Auch so etwas kann bzw. möchte ich nicht leisten. Da ich keine mensch­liche Preis­such­ma­schine bin, sondern meine Analyse und Bera­tung den Unter­schied ausmacht zu den zahl­rei­chen Online­por­talen, möchte ich der Erwar­tung auch gerecht werden. Zu einer ordent­li­chen Bera­tung gehört von beiden Seiten mehr, als einfach nur zwei E‑Mails hin und herzu­schi­cken. Erst wenn ich eine Situa­tion verstanden habe, kann ich eine passende Lösung finden. Die Erfah­rung zeigt auch, dass wild verschickte Ange­bote selten zu einer Zusam­men­ar­beit führen. Mit dem Wissen muss ich solche Anfragen leider ablehnen.

Meine Mandanten bekommen natür­lich schnell und unkom­pli­ziert auch Ange­bote. Gerade für einfache Finanz­pro­dukte geht das “auf dem kurzen Dienstweg”.

Ich möchte nur XXX abschließen, aber keine ganz­heit­liche Betreuung.

Fast alle meine Mandanten erteilen mir das soge­nannte Voll­mandat. Das bedeutet, dass ich sie ganz­heit­lich und lebens­be­glei­tend betreue. Das schließt dann meist alle Versi­che­rungen und Finanz­ver­träge ein. 

In der Finanz­branche gibt es Produkte, die eine gute Marge haben und es gibt Produkte, bei denen ich als Makler eigent­lich “Minus” mache, wenn man den Zeit­auf­wand gegen den Ertrag rechnet. Solche Produkte kann ich nicht allein beraten, sondern nur im Rahmen meiner Gesamt­be­treuung anbieten. Das hat etwas mit Durch­schnitts­bil­dung zu tun. Hier Minus, da Plus ergibt unter’m Strich ein betriebs­wirt­schaft­lich gutes Ergebnis. Wenn ich mich also nur mit “Minus-Produkten” beschäf­tigen würde, würde ich irgend­wann Pleite gehen.

Es gibt aller­dings schon die Möglich­keit, bestimmte Sparten und Produkte allein zu beraten. Das erklärt sich nun von selbst. Solche Produkte sind z.B. Alters­vor­sor­ge­pro­dukte, Kran­ken­voll­ver­si­che­rung oder Immobilienfinanzierungen.

 

Ich brauche mal eine zweite Meinung.

Ich über­setze das mal, wie man es als Unter­nehmer schlimms­ten­falls verstehen könnte:

Hallo, ich möchte das Geschäft woan­ders machen, brauche aber mal kurz von Dir Deine Meinung, ob das in Ordnung ist und ich das da machen kann.”

Was kann man jetzt dazu sagen? 🙂

Wenn Du von mir beraten und betreut werden möch­test, beinhaltet das auch die Vermitt­lung von Finanz­pro­dukten. Davon lebe ich schließlich.

Es ist übri­gens egal ob ich über Honorar oder Cour­tage bezahlt werde. Es steht nur fest, dass mein Geschäfts­mo­dell die Bera­tung und Betreuung ist; nicht das Anbieten von — schlimms­ten­falls kosten­losen — Zweitmeinungen.

Unsym­pa­thisch oder ehrlich? 

“Das war jetzt richtig unsympathisch!” 

Wenn Du diese Seite jetzt mega unsym­pa­thisch fandest, tut mir das leid.
Es ist aber wichtig, nötig und einfach nur ehrlich.

Meine Mandanten erwarten von mir ehrliche und offene Worte. Auch Du kannst von mir erwarten, dass ich mit Dir offen umgehe. Ich bin mir sicher, dass viele Unter­nehmer darunter leiden, nicht Nein sagen zu können. Ich weiß auch, dass viele Berater in der Finanz­branche jede Anfrage annehmen und sich darüber freuen. Meine Arbeits­weise funk­tio­niert aber nur so, wie sie halt funk­tio­niert. Die Ausfüh­rungen auf dieser Seite sollten Dir einmal die andere Perspek­tive zeigen.

Wenn Dich das nicht abge­schreckt hat und Du meine Arbeits­weise magst, dann buche gerne einen Termin mit mir und wir können zusammen schauen, wie ich Dir helfen kann.