Der TOD der Ries­ter­rente — Teil 1: Banksparplan

Worum geht es?

Mini Serie zum bevor­ste­henden Ende der Ries­ter­rente. In diesem Video: der Riester-Banksparplan.

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Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Die Zerstö­rung der Riester-Rente, das hört sich wieder so drama­tisch an. Ich mache das ja ganz gerne, dass ich in den Titeln mal ein biss­chen auf die Pauke haue. Aber es ist tatsäch­lich genau das, was gerade passiert. Die Politik geht ganz deut­lich einen Weg, die will die Riester-Rente weghaben. Und die Versi­che­rungs­wirt­schaft hat irgend­wann den Punkt erreicht, wo sie sagt, wir kriegen das nicht mehr vernünftig hin. Und das hängt damit zusammen, dass zum 1.01. der Garan­tie­zins in Deutsch­land sinkt. Dazu habe ich schon mal ein Video gemacht. Und was hat das jetzt zur Folge? Dieje­nigen, die heute einen Riester-Vertrag haben, die sollten sich unbe­dingt, unbe­dingt damit beschäf­tigen, ob das denn jetzt der rich­tige Weg ist, den man da einge­schlagen hat. Das ist eine Frage, die nur noch befrie­di­gend beant­wortet werden kann, wenn es noch Alter­na­tiven gibt. Und diese Alter­na­tiven verschwinden gerade vom Markt. Wir haben also viele Quali­täts­an­bieter, die jetzt schon gesagt haben, wir lassen das sein, wir hören auf mit der Riester-Rente. Und es gibt gerade doch die, die übrig bleiben. Ja, die sind teil­weise auch schon auf dem Absprung und verlassen das Feld. Teil­weise sogar oder jetzt ganz aktuell, ganz drama­tisch sogar für mich jetzt, weil einer meiner Lieb­lings Anbieter, der verlässt jetzt das Feld im Laufe der nächsten Wochen. Deshalb habe ich im Moment eine unglaub­liche Nach­frage. Es ist also so das Problem, wenn du dich jetzt bis zum Ende des Jahres noch ausruhst und dann sagst, ich guck mir das im Dezember nochmal an, dann kann das schon zu spät sein.

Und das Problem ist eigent­lich haupt­säch­lich, dass viele Leute in ihren Ordnern Riester Verträge haben, die irgendwie ein komi­sches Gefühl verur­sa­chen und wo man das Gefühl hat, okay, ich hab jetzt mitt­ler­weile ein biss­chen was dazu­ge­lernt. Ich weiß, viel­leicht sogar ja durch meine Videos, naja, da gibt’s sowas wie Kosten, da gibt es sowas wie ETFs, da gibt es sowas wie Renten­faktor. So richtig wohl fühle ich mich dann nicht. Dann bist du jetzt genau hier richtig aufgehoben.

Ich werde in den nächsten Tagen eine Mini Video Serie starten und nochmal so ein biss­chen reka­pi­tu­lieren, welche Probleme auf dich zukommen könnten mit deinem Riester Vertrag. Wenn du den Kanal noch nicht abon­niert hast, würde ich das auf jeden Fall machen, weil dann kriegst du diese Video Serie auf dem Silber­ta­blett serviert. Und heute will ich mal ganz kurz anfangen mit dem Thema welche Gründe könnte es über­haupt haben, dass eine Riester-Rente nicht so gut ist?

Und dann fangen wir mal mit dem ersten Beispiel an, was sein könnte, dem Bank­spar­plan. Der Bank­spar­plan ist etwas, was jahre­lang oder jahr­zehn­te­lang, ich weiß es nicht. Von den Verbrau­cher­zen­tralen empfohlen wurde. Vorwie­gend erstmal mit dem Hinter­grund, da sind die Kosten fast null oder sind, glaube ich, sogar null. Die bösen Berater, die verdienen daran kein Geld, weil die Riester-Rente, das ist genau das, wo die Kosten drin­ste­cken. Und geh doch lieber zur Bank und macht da ein Bank­spar­plan. Hat funk­tio­niert also inso­fern, dass die Kosten gespart wurden, hat aber nicht so gut funk­tio­niert, weil es wurde auch die Rendite gespart. Mitt­ler­weile ist es so, dass du keine Bank­spar­pläne mehr hast, wo groß­artig Rendite erzielt wird. Die liegt also weit unter der Infla­ti­ons­rate. Du machst also im Prinzip jedes Jahr Minus, weil das Geld wird immer weniger wert. Und wenn du es nicht schaffst, zumin­dest mal das auszu­glei­chen, dann machst du halt jedes Jahr Minus. Und das ist ein ganz großes Problem bei den Bank­spar­plänen. Und dann nützt es auch nichts, wenn du Kosten gespart hast, weil wenn du Kosten sparst auf der einen Seite, dann gibt es auf der anderen Seite ein Kosten­faktor, den viele nicht mit rein rechnen. Das nennt man in der Betriebs­wirt­schaft Oppor­tu­ni­täts­kosten. Das heißt soviel wie entgan­gene Chancen, entgan­gene Gewinne sind auch Kosten. Und in dem Augen­blick, wo du sagst Ich habe hier einen Vertrag, da hab ich null Prozent Kosten. Dann hast du auf der anderen Seite mögli­cher­weise einen Vertrag, wo du viel­leicht ja Kosten gehabt hättest, aber unterm Strich kommt bei dir immer noch 4, 5, 6, 7 Prozent Rendite an, dann sind das im Prinzip Kosten, die irgendwo negativ in deiner Bilanz rein­schlagen werden. Du merkst sie nur nicht, weil du kennst die Alter­na­tive nicht.

Deshalb an dieser Stelle erstmal so der erste Punkt, sensi­bi­li­sieren. Das sind auch große Probleme, die du da hast, ohne dass du es mögli­cher­weise weißt. Wenn du also einen Riester Spar­ver­trag hast, dann muss der schon wahr­schein­lich, wenn er bei einer Bank ist, ein paar Jahre alt sein, weil heut­zu­tage gibt es fast keine Bank mehr, die das über­haupt noch anbietet. Warum wohl? Wenn du so einen Riester Spar­ver­trag in deiner Mappe hast, in deinem Ordner hast, in deinem Regal liegen hast, dann soll­test du auf jeden Fall dich jetzt mal anfangen darum zu bemühen, das Riester System für dich zu verstehen, dann zu verstehen, was die Entschei­dungs­kri­te­rien sein könnten und zu über­legen, gehe ich diesen Weg jetzt auf einem anderen Pfad weiter oder bleibe ich einfach dabei oder lasse ich das Thema ganz. Das kann ja auch passieren. Das heißt, letzten Endes kannst du sagen, ich hab mich jetzt damit beschäf­tigt. Irgendwie hab ich gemerkt, Riester ist gene­rell über­haupt nichts für mich. Dann drehst du dem den Rücken zu und das war’s dann. Kein Problem. Hab ich viel­leicht auch den einen oder anderen in den letzten Zeit mal gespro­chen. Aber im Grunde genommen ist die Tendenz eher, lieber Karsten, zeig mir eine Alter­na­tive, zeig mir worauf ich achten muss, dann mache ich das mit dir. Und genau dabei helfe ich den Mandanten.

Wenn du also keinen Ansprech­partner hast, bei dem die Krite­rien erfüllt sind, okay, der sollte man ein biss­chen Ahnung haben, dann sollte der mögli­cher­weise auch noch unab­hängig sein, damit er dir nicht nur ein Produkt präsen­tiert, sondern einen Vergleich machen kann oder zumin­dest mal die Chance hat, auch dir einen breiten breites Ange­bots­menü zu liefern. Dann sollte der auch noch die Fähig­keit haben, dir das vernünftig erklären zu können. Und dann sollte der mögli­cher­weise einfach auch ein biss­chen auf der Höhe der Zeit sein. Weil es gibt natür­lich auch die Möglich­keit, dass du sagst, okay, ein Bank­spar­plan ist ja nichts für mich, dann wech­sele ich jetzt woan­ders hin und dann kommst du auch wieder in so ein schlechtes Produkt hinein, wo mögli­cher­weise die Kosten zu hoch sind, wo mögli­cher­weise die Bedin­gungen schlecht sind. Das wäre dann natür­lich auch nicht gut, weil du wirst in nächster Zeit nicht mehr wech­seln können, weil einfach die Produkt­viel­falt ganz, ganz stark abstirbt. So, also das heißt der Haupt­kri­tik­punkt an erster Stelle bei einem Riester Bank­spar­plan, würde ich sagen, ist wirk­lich das Fehlen von Rendite.

Und jetzt ergänze ich das nochmal mit einem Thema, was mögli­cher­weise die Leute schon kennen, die jetzt das Video anschauen. Durch den Fonds Spar­plan, den ich in einem Video mal erklärt habe, ich verlinke das mal. Bei den Fonds Spar­plänen ist es so, dass der Anbieter am Ende der Lauf­zeit eine Renten­ver­si­che­rung kauft. Diese Renten­ver­si­che­rung kauft er aber halt dann in 20, 30 Jahren, wenn die Preise so sind, wie sie dann sind. Das heißt, man weiß es heute noch nicht. Das ist halt diese unkal­ku­lier­bare Größe. Du weißt also letzten Endes nicht, was du mit dem Geld, was du dann hinterher ange­spart hast, letzten Endes auch für eine Rente bekommst. Das finde ich bei einem Fonds Spar­plan genauso inak­zep­tabel wie übri­gens auch bei einem Bank­spar­plan und bei einem Bauspar­ver­trag, weil letzten Endes eine Bank, eine Bauspar­kasse oder ein Fonds Spar­plan, oder eine Fonds­ge­sell­schaft, die können nicht eine Lebens­er­war­tung kalku­lieren. Das heißt, wenn die jetzt die Vorgabe haben, dir ein Leben lang eine Rente zu zahlen, dann sagt sich jetzt die Bank zum Beispiel, wie machen wir das jetzt? Keine Ahnung. Wir machen jetzt einen Entnah­me­plan, aber wie lange machen wir den jetzt? Es kann ja sein, dass er mit 80 stirbt. Kann auch sein, dass er 100 Jahre alt wird. Wir wissen es nicht.

Deshalb sind in der Regel alle Bank­spar­pläne, davon reden wir in diesem Video, genauso davon betroffen, dass du nicht nur keine Rendite bekommst, sondern auch hinten eine komplett unkal­ku­lier­bare Größe, was die Rente betrifft. Und damit meine ich jetzt nicht die Rendite Erwar­tung. Die kannst du bei einem Fonds oder bei einem ETF auch nicht berechnen. Aber das du zumin­dest mal weißt was du für dein Guthaben umge­rechnet für eine Rente bekommst, dann kannst ja selber über­legen, was zu dem Guthaben oder welches Guthaben du dir zutraust.

So ich mache es absicht­lich kurz. Es soll ja eine kurze Video Serie sein und deshalb, Teil 1, soll­test du jetzt also quasi in der Situa­tion sein einen Riester Bank­spar­plan zu haben, würde ich es auf jeden Fall jetzt in die Hand nehmen, dich damit zu beschäftigen.

Wie gesagt hast du keinen Ansprech­partner, komm zu mir. Es ist aller­dings so, dass ich ziem­lich ausge­bucht bin und das geht relativ weit nach vorne. Aber ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, das jetzt zu machen. Und wie gesagt, wenn du den Kanal noch nicht abon­niert hast, bleib dabei. Im nächsten Video oder in den nächsten Videos geht es um die Nach­teile von Bauspar­ver­trägen, um den Nach­teil von ETF und Fonds Spar­plänen bei Riester und welche vierte Möglich­keit dann noch in Frage kommen würde.

Und wenn dich das Thema inter­es­siert, bleib auf jeden Fall dran. Bis zum nächsten Mal. Tschau, tschau.

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