Finan­zie­rung — nicht zuerst zur Haus­bank gehen?

Worum geht es?

Ich zeige dir einen Pres­se­ar­tikel, in dem beschrieben wird, warum heute für viele Menschen die Haus­bank nicht mehr der erste Ansprech­partner ist, wenn es um eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung geht.

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Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Ich lese ja ganz viel Finanz- und Fach­presse und es kommt immer wieder mal vor, dass ich einen Artikel finde, den ich ganz gut finde, dann teile ich den meis­tens bei LinkedIn oder bei Face­book. Wenn du mir da noch nicht folgst, auf jeden Fall gerne folgen. Hier unten irgendwo gibts da auch die Links dafür. Und im heutigen Video soll es mal um einen Artikel gehen, der so ein biss­chen deut­lich macht oder ich baue mal darauf auf, sagen wir mal, warum es nicht unbe­dingt sinn­voll ist, bei einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung als erstes zur Haus­bank zu laufen.

Direkt vorneweg muss ich mal sagen, es geht mir nicht darum, jetzt zu sagen Haus­banken sind böse. Das wäre ja Quatsch, weil wir arbeiten in der Regel ja mit allen Banken zusammen. Dazu kann auch deine Haus­bank zählen. Es ist aber trotzdem ein Unter­schied, ob du jetzt zur Haus­bank gehst oder ob deiner Haus­bank im Rahmen einer vernünf­tigen banken­un­ab­hän­gigen Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rungs­be­ra­tung, krasses Wort, Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rungs­be­ra­tung, wenn die Haus­bank dann zum Tragen kommt. Das ist ein Riesenunterschied.

Und wir gucken uns den Artikel mal an, der war in der Cash Online. Es ist so ein Fach­ma­gazin, da find es dann schon wieder direkt mit einem Wort Para­dig­men­wechsel in der Baufi­nan­zie­rung. Ich bin ja immer so ein Freund von einfa­chen Worten. Para­dig­men­wechsel, naja, gut, wird ja wohl wahr­schein­lich, werden die meisten es verstehen. Ich habe so ein paar Stellen markiert bis zum Jahr 2023, sagt das Bera­tungs­un­ter­nehmen PwC, also das Price­wa­ter­house­Coo­pers, glaube ich, die Schlie­ßung von bis zu 40 Prozent aller Privat­banken Filialen in Europa voraus. Das fand ich ziem­lich krass. Also wir haben wir gerade mal schon 2021, also inner­halb der nächsten zwei Jahre würden ja dann 40 Prozent der Filialen geschlossen werden.

Also es ist schon so, dass man merkt, dass Filialen immer mehr, also zumin­dest hier in Dort­mund ist es so, dass immer mehr Filialen schließen. Ja, das sind ja düstere Aussichten. Ande­rer­seits boomt der Markt für Baufi­nan­zie­rung. Und die Haus­bank verliert aber an Bedeu­tung. Warum? Die klas­si­sche Haus­bank mit der Filiale um die Ecke ist nicht mehr zwin­gend der erste Ansprech­partner, wenn es um Baufi­nan­zie­rung geht. Die Verbrau­che­rinnen und Verbrau­cher sind die Trans­pa­renz des Inter­nets gewohnt.

Die Genera­tion, die jetzt Häuser und Wohnungen kauft, ist mit den digi­talen Medien aufge­wachsen. Lange vor einem persön­li­chen Gespräch hat sie bereits online recher­chiert. Und das merke ich selber auch.  Also bei mir melden sich ja genau die, die halt mit digi­talen Medien aufwachsen, bei YouTube gucken, Blog­bei­träge lesen, im Internet recher­chieren, aber dann in der Regel irgend­wann mal an einen Punkt kommen, wo sie sagen, jetzt hätte ich aber doch gerne nochmal einen Berater. Und das zeigt sich dann in dem Abschnitt hier. Und auch der persön­liche Kontakt wird weiterhin gefragt sein. Denn trotz aller Online Affi­nität wünschen sich die meisten Kredit­neh­me­rinnen und ‑nehmer. Ist das gendern dieses Kredit­neh­me­rinnen und ‑nehmer? Finde ich immer kompli­ziert zu lesen, aber ich sage jetzt mal nichts dazu. Die wünschen sich halt irgend­wann einen echten Menschen, der sie berät. Der Abschluss eines Immo­bi­li­en­kre­dits, als once in a life­time Produkt, braucht Vertrauen. Nur muss diese Bera­tung nicht zwin­gend in einer Bank­fi­liale stattfinden.

Und das ist tatsäch­lich das, was ich halt genau so merke. Das heißt also, die Leute, die zu mir kommen, die wollen halt eine Online­be­ra­tung. Die wollen eine persön­liche Bera­tung haben, aber die muss nicht unbe­dingt jetzt halt im Marmor­saal statt­finden, in der Bank­fi­liale. Es muss jetzt auch nicht unbe­dingt sein, dass da so ein Onkel bei dir auf der Couch im Wohn­zimmer sitzt, sondern es geht darum, dass man indi­vi­duell beraten wird und trotzdem eben unab­hängig von Banken und Filialen.

So, ich will jetzt also mal ganz kurz darauf eingehen, warum denn das jetzt eigent­lich so wichtig ist. Es gibt schon Fälle, wo es sein kann, dass wir dann die Haus­bank nehmen, wenn es um eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung geht, weil mögli­cher­weise die dich am besten kennt. Und wenn es mit der Bonität ein biss­chen schwierig ist, dann hätte die mögli­cher­weise eher die Tendenz zu sagen, komm, den kennen wir, den finan­zieren wir auch, mal ganz verein­facht gesagt. Kann auch sein, dass zufäl­li­ger­weise deine Bank wirk­lich die güns­tigste ist, die in Frage kommt. Aber es kann genauso gut sein, dass die Bank, mit der du dann spre­chen würdest, ein sehr einge­schränktes Port­folio hat. Einge­schränkte inso­fern, als die natür­lich nur ihre eigenen Kondi­tionen erst einmal anbieten. Das ist das eine. Einge­schränkt inso­fern, als dass z.B. auch viel­leicht Richt­li­nien nur in einer gewissen Form ange­boten werden. Oder dazu führen, dass das Angebot in einer gewissen Form darge­stellt werden kann. Ich nehme jetzt mal ein Beispiel Zins­bin­dung. Ich höre öfter mal, dass gesagt wird, ja, länger als 20 Jahre Zins­bin­dung gibt’s ja nicht. Dann sage ich, wer sagt das? Ja, das hat mir meine Bank gesagt. Ja, das sagt die wahr­schein­lich, weil die nicht länger als 20 Jahre Zins­bin­dung machen. Es gibt das aber grund­sätz­lich schon. Und wenn dir das wichtig ist, dann könnte man ja sagen, wir suchen jetzt mal nach Banken, die auch eine längere Zins­bin­dung machen. Das würde dir natür­lich der Berater bei deiner Bank nicht sagen, weil er dann dich ja wegschi­cken würde. Also von daher macht es ja dann Sinn, jemanden zu haben, der den Markt Über­blick hat.

So, das könnte z.B. auch sein, dass eine Bank, bei der du zufäl­li­ger­weise dein Konto hast, ganz andere Krite­rien ansetzt, wenn es um die Haus­halts­rech­nung geht. Das heißt also, diese Einnahmen-Ausgaben-Rech­nung nach der geschaut wird, kann sich das leisten. Da gibt es auch wieder verschie­dene Richt­li­nien bei den Banken und das macht dann schon Sinn, dass man das mitein­ander vergleicht. Und es kann genauso gut und das ist jetzt die schlimmste Situa­tion. Es kann genauso gut sein, dass in der Bank mögli­cher­weise gerade eine Vertriebs Offen­sive statt­findet in eine gewisse Rich­tung, dass gesagt wird, pass auf, wir wollen jetzt den Fokus auf Wohn-Riester legen. Wir wollen jetzt den Fokus legen auf eine gewisse Art von Finan­zie­rung. Dann wird der Bank­be­rater, weil es der Chef ihm ja gesagt hat, tenden­ziell eher das anbieten. Es muss aber nicht unbe­dingt das Sinn­vollste für dich sein. So, jetzt hat der Artikel das ja so schön gesagt, das ist ein once in a life­time Produkt. Eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung macht man sehr häufig nur einmal im Leben. Also zumin­dest kaufen die meisten Leute eine selbst genutzte Immo­bilie wahr­schein­lich eher nur einmal im Leben.

Da ist es also beson­ders wichtig, dass man jetzt nicht auf das Glück vertraut, dass die eigene Haus­bank jetzt schon das Beste am Markt hat. Wie soll denn das gehen? Es gibt, ich weiß nicht, wie viele Banken es gibt, ich glaub 300 oder so. Warum sollte jetzt deine Bank ausge­rechnet die rich­tige sein? Es ist also jetzt wirk­lich nichts worauf ich rumreiten will, aber der logi­sche Verstand sagt einem das doch, dass man jetzt versu­chen sollte, erstmal für sich selber zu eruieren, was will ich denn eigent­lich? Was sind meine Wünsche? Was sind meine Vorstel­lungen? Und dann erst kann man gucken, welche Bank würde denn das jetzt auch so sehen? Welche Bank findet man, die das jetzt mitmacht? Und genau so sollte man eigent­lich in der Bera­tung auch vorgehen.

Ich würde dir also auf jeden Fall empfehlen, wenn du dich für eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung inter­es­sierst, such dir einen unab­hän­gigen Berater. Ich würde dir auch nicht empfehlen, jetzt selber von Bank zu Bank zu laufen, weil in der Regel fehlt dann der Sach­ver­stand, um diese, sagen wir mal als Beispiel, 5 Ange­bote über­haupt beur­teilen zu können. Das heißt, du weißt ja gar nicht, worauf du achten muss. Und es ist halt sehr, sehr häufig auch so, dass die Stra­tegie viel entschei­dender ist und nicht mal unbe­dingt nur der Zins. Das heißt, wenn du jetzt 5 Ange­bote vor dir hast und du sagst, oh, da ist jetzt 0,2 Prozent güns­tiger, dann wäre der tenden­zi­elle Gedanke, dann mache ich das doch da, ist doch viel besser. Nein, muss ja nicht sein. Das kann ja auch andere Bedin­gungen geben, die dagegen sprechen.

Also von daher, wenn du niemanden hast, mit dem du vernünftig darüber spre­chen kannst, dann komme gerne zu mir. Ich arbeite da mit einen Spezia­listen Kollegen zusammen. Wir machen banken­un­ab­hän­gige Finan­zie­rungs­be­ra­tung. Und du bekommst ein indi­vi­du­elles Konzept, was am besten auf dich passt. Und wenn dir dieses Video genutzt und gefallen hat, dann würde ich mich natür­lich freuen, wenn du einen Daumen hoch hinter­lässt. Und wenn du diesen Kanal noch nicht abon­niert hast, dann würde ich dir das auf jeden Fall empfehlen, weil hier kommt jede Woche ein Video zum Thema Finanzen und Versi­che­rungen und alles was dich weiter­bringt. Bis zum nächsten Mal. Der Lehnen.

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