Mein Jahres­rück­blick 2020 + 4 Tipps für 2021

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Inhalt es Videos (Tran­skrip­tion):

Das Jahr 2020 ist schon wieder vorbei und das ist für viele wahr­schein­lich auch ganz gut so. Es war sicher­lich nicht beson­ders einfach. Ein ziem­lich beson­deres Jahr. Ich glaube, jeder kann von sich behaupten, dass er seine eigenen Heraus­for­de­rungen hatte. Und ich habe mir gedacht, weil viele YouTuber das machen, ich mache auch mal so einen kleinen Jahres­rück­blick. Ich habe ja schon mal erzählt, dass die meisten Videos für mich auch immer so ein biss­chen eine Tage­buch­funk­tion haben, weil ich dann immer so ein biss­chen zurück­bli­ckend sagen kann, ach guck mal, damals war ich so, damals war die Situa­tion so. So habe ich dann erzählt. Ich mag ja diese ich, ich, ich Videos nicht so gerne, deshalb will ich jetzt nicht die ganze Zeit prahlen, wie toll alles bei mir lief und wie super alles gelaufen ist, sondern ich will einfach nur so ein biss­chen berichten, was wir gemeinsam so erlebt haben, was ich so erlebt habe, was ich gelernt habe. Und viel­leicht kann ja jeder für sich selber so ein biss­chen was daraus ziehen. Ich finde es auch ein biss­chen respektlos, wenn man jetzt davon erzählt und prahlt, wie toll alles ist. Und andere Leute haben dann eher Exis­tenz­ängste und wissen gar nicht, wie es weiter­gehen soll.

Am Ende eines Jahres stelle ich mir dann immer gerne mal die Frage, was hast du denn dieses Jahr erreicht? Aber auch dann halt im Sinne von bewirkt. Und bewirkt habe ich dieses Jahr gefühlt unglaub­lich viel. Das freut mich sehr. Ich habe sehr, sehr vielen Menschen helfen können. Ich habe sehr, sehr vielen Menschen dabei helfen können, sich zu verbes­sern, finan­ziell. Ich habe viele, viele Leute davor bewahrt, falsche Entschei­dungen zu treffen. Das macht mich so ein biss­chen stolz. Dadurch, dass ich so viele Bera­tungs­an­fragen aufgrund meiner Videos auch bekomme, habe ich irgendwie das Gefühl, dass es dieses Jahr nochmal ganz andere Dimen­sionen ange­nommen hat. Es ist halt gerade dann auch im Thema z.B. mal Wohn-Riester, so, dass eine falsche Entschei­dung eine ziem­lich große Auswir­kung haben kann für den Einzelnen. Und wenn ich dann mithelfen kann, das Ganze so ein biss­chen zu verhin­dern oder zu opti­mieren, dann freue ich mich natür­lich im Nach­gang, wenn das bei ganz vielen Leuten dann geglückt ist.

Rich­tige Entschei­dungen treffen

Es ist natür­lich gene­rell so, dass im Finanz­be­reich Entschei­dungen oder auch falsche Entschei­dungen eine ziem­lich große Trag­weite haben. Dann ist es dann manchmal ganz gut, wenn man jemanden hat, der einem auch mal Sachen ausredet. Ich habe da sogar dieses Jahr ein Video extra dazu gemacht, weil ich schon diversen Leuten auch mal dumme Ideen ausge­redet habe.

Das fängt an bei einer Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung, wo man sagt, das steht nicht auf stabilen Füßen. Das wäre jetzt einfach keine gute Idee das zu machen. Oder viel­leicht auch, weil da hab ich jetzt letz­tens erst so ein Fall gehabt, weil die Immo­bilie über­haupt nicht in Ordnung ist in der Hinsicht, dass man jetzt sagen würde, da würde ich jetzt so ein finan­zi­elles Risiko dafür eingehen. Ich habe zumin­dest die Leute mal zum Nach­denken anregen können und die haben dann halt immer nochmal über­legt. Und wenn du so einen Wegbe­gleiter hast, der dann sagt, mache dir da nochmal wirk­lich ganz genau Gedanken, ob das jetzt die rich­tige Entschei­dung sein könnte. Dann ist es halt öfters auch mal so gewesen, dass die sagten, ja, hast eigent­lich recht, dann lassen wir das lieber. Dann schieben wir es wieder besser auf und dann nehmen wir mal davon Abstand. Das Gleiche gab’s auch im Thema Alters­vor­sorge. Da haben sich ein paar jüngere Menschen dieses Jahr an mich gewendet und mich gefragt, ob sie denn jetzt anfangen sollten, weil diverse Kollegen, Freunde, Schul­freunde, Arbeits­kol­legen sie darauf ange­hauen haben. Weil die jetzt zufäl­li­ger­weise gerade in einem Finanz­ver­trieb ange­fangen haben, dass sie dann darauf ange­hauen wurden, hey, mach’ doch jetzt mal Alters­vor­sorge. Und wir haben dann die Situa­tion bespro­chen und haben dann gesagt, eigent­lich wäre das jetzt einfach nicht der rich­tige Zeit­punkt. Und dann würde ich eher sagen, achte mal darauf kurz­fristig Reserven aufzu­bauen und solche Sachen. Also alles das, was ich in dem Video mal erzählt habe. Falsche Entschei­dungen einfach mal sein lassen. Das hilft natür­lich auch in vielerlei Hinsicht weiter.

Einen Fall hatte ich, da hat es jemand sich zu kompli­ziert gemacht und hat das aber auch selber schon gemerkt. Da war dann zum Beispiel so drauf, dass er sagt, er hat sich einen Mehr­kon­ten­plan über­legt, wie er verschie­dene Einkom­mens­ströme verteilen kann oder bzw. das Einkommen auf verschie­dene Konten verteilen kann und kam dann irgendwie auf 12 Konten, wo ich dann sagte, das ist doch schon dann eher Unsinn, sich das so kompli­ziert zu machen, einfach nur, weil man Spaß daran hat.

Manchmal ist es auch so. Zumin­dest sage ich das in den Bera­tungen immer. Das es auch das Einfache ist, was dann mehr Spaß macht, was dann aber auch eher ermög­licht, die Über­sicht zu behalten und nur etwas zu planen des Planens wegens macht auch keinen Sinn. Und von daher ist es manchmal ganz schön, wenn man dann jemanden hat, der dann sagt, ja, mache es doch einfach mal ein biss­chen einfa­cher. Und das war dann in dem Fall dann ich.

Mit den meisten Menschen, die mich dieses Jahr ange­schrieben haben oder einen Termin bei mir gebucht haben, habe ich halt auch den Weg gemeinsam gestartet. Also quasi den Weg zur ganz­heit­li­chen Finanz­stra­tegie und zur ganz­heit­li­chen unab­hän­gigen Finanz­be­treuung. Und das ist natür­lich total schön für mich auch zu sehen, dass die Leute dann Ratschläge annehmen und dann sagen, ich hätte gerne einen Wegbe­gleiter, ich hätte gerne jemanden, der mich da über die einzelnen Lebens­phasen hin begleitet. Das war jetzt quasi unter­neh­me­risch das Ergebnis des Ganzen. Und das ist natür­lich rück­bli­ckend etwas, was mich ziem­lich stolz macht.

Alle diese Menschen haben eins gemeinsam, sie haben sich entschieden zu sagen, ich mache jetzt eine bewusste Entschei­dung. Ich mache mir jetzt mehr Gedanken über meine Finanzen und Versi­che­rungen. Ich beschäf­tige mich zumin­dest mal zeit­weise inten­siver damit, wenn ich dann gerade eine Entschei­dung treffe. Und ich suche mir auch einen Begleiter, der mich dann als Ratgeber durch die Lebens­phasen begleitet. Und letzten Endes ist das etwas, was gegen diese Do it yourself Menta­lität spricht, die manche halt auch haben. Das ist auch voll­kommen in Ordnung. Ich habe aber von Anfang an schon immer gewusst, ich werde nicht die errei­chen, die grund­sätz­lich schon mal etwas gegen Finanz­themen haben oder auch gegen Leute, die über Finanz­themen spre­chen, also Berater. Ich weiß, die Finanz­branche hat in vielerlei Hinsicht auch nicht unbe­rech­tigt ihren schlechten Ruf. Ich glaube aber schon, dass man auch ordent­lich, mora­lisch und ethisch einwand­frei beraten kann und trotzdem auch damit Geld verdienen kann. So ist es ja bei mir auch. Und das hat mir das eben gezeigt. Ich weiß, dass ich diese kompletten Do it yourself Leute nie errei­chen werde. Und das will ich auch gar nicht. Ich habe aber halt gemerkt, dass es ganz, ganz viele Menschen gibt, die dann sagen, ich würde mich gerne damit beschäf­tigen und bewusster mit den Dingen mich ausein­an­der­setzen, aber ich brauche trotzdem jemanden, der mir dabei hilft. Und das bin dann halt in dem Fall ich. Und so kann man dann halt auch sagen, ist das so eine Win-Win-Situa­tion oder ein Geben und Nehmen.

Die Welt hat sich verändert

Ich habe dieses Jahr auch viel gelernt. Also wenn ich mal zurück­blicke, dann fand ich beson­ders inter­es­sant, dass die Welt sich grund­sätz­lich inner­halb so kurzer Zeit nochmal komplett geän­dert hat. Digi­ta­li­sie­rung war für mich grund­sätz­lich schon immer ein großes Thema. Ich habe mein gesamtes Geschäfts­mo­dell digital aufge­baut, aber jetzt gerade in der Corona Zeit hat das natür­lich sehr, sehr gut funk­tio­niert für mich, weil ich letzten Endes gar nichts anders machen musste als vorher. Außer, dass viel­leicht die Digi­tal­ter­mine von 60, 70 Prozent auf 100 Prozent hoch­ge­gangen sind. So manch anderer in der Branche und viel­leicht auch in anderen Bran­chen hat natür­lich wesent­lich mehr damit zu kämpfen. Deshalb will ich da jetzt gar nicht so sehr drüber reden. Ich weiß halt auch, dass es in manchen Bran­chen einfach gar nicht anders möglich ist, als herkömm­lich analog zu arbeiten.

Wobei ich aber schon glaube, dass man digital wahr­schein­lich auch Prozesse unter­stützen kann. Aber das soll ja gar nicht das Thema sein. Grund­sätz­lich habe ich halt gemerkt, dass die Leute durch diese verän­derte Arbeits­si­tua­tion teil­weise auch gewohnt waren, plötz­lich Video­kon­fe­renzen zu führen und das für die dann ganz normal war, sich mit mir dann per Video zu treffen, was ja teil­weise einfach gar nicht anders geht als über Video, wenn ich jetzt mit Leuten aus Süddeutsch­land spreche und da liegen mal eben 800 Kilo­meter dazwi­schen.  Dann würde ich jetzt niemals auf die Idee gekommen sein, den hier ins Büro einzu­laden oder meinet­wegen da hinzu­fahren. Also es hat sich bei mir schon ziem­lich stark die Welt auch selbst verän­dert. Aber mal so allge­mein betrachtet haben wir das glaube ich alle irgendwie gemerkt. Da finde ich es natür­lich dann bemer­kens­wert, wenn Leute dann über meine Youtube-Videos zu mir kommen. Mitt­ler­weile haben wir über zwei­ein­halb­tau­send Abon­nenten hier auf dem Kanal und das ist für mich immer noch voll­kommen unglaublich.

Also ich glaube schon, dass das nach oben hin noch Poten­zial hat, weiter zu wachsen. Aber ich bin alleine jetzt schon total über­rascht, dass zwei­ein­halb­tau­send Menschen diesem Kanal folgen und mir gerne zuhören, wenn ich hier einmal in der Woche und viel­leicht zukünftig sogar auch mehr, was erzähle. Und deshalb hier mal ein paar Statistiken.

Mein YouTube Kanal — Zahlen

Stand heute hat mein Kanal, in 2020, 134 000 Aufrufe gene­riert, also 134 000 Mal wurde Zeugs von mir aufge­rufen. Das finde ich schon mega krass. Und wenn ich mir die Wieder­gabe Zeit anschaue, dann finde ich das unfassbar, weil es sind über 15 000 Stunden, die meine Videos so in Summe wieder­ge­geben wurden und über 600 durch­gän­gige Tage, die meine Videos quasi damit gespielt wurden oder über­setzt 1,7 Jahre wurde dieses Jahr mein Zeugs angeschaut. 

Also ich kann es über­haupt nicht verstehen. Und das ist sicher­lich für einen großen YouTube-Kanal wie das bei anderen so ist es wahr­schein­lich eine Lach­nummer. Für mich ist das unfuck­ing­fassbar, dass jemand oder dass das in Summe so viel von meinem Zeug geguckt wird. Und dann ist es für mich gleich­zeitig auch idea­lis­tisch gesehen wieder so, dass ich mir denke, gut, wenn ich jetzt also irgendwas erzähle, was die Leute inter­es­siert und die gucken sich das 1,7 Jahre, 24 Stunden am Tag quasi, 1,7 Jahre lang an, dann bewege ich damit ja richtig was. Das wurde mir dann erst einmal so klar im Laufe des Jahres. Das heißt das, was ich an Nutzen stiften kann und dann raus­trage an die Leute, das bewegt ja richtig. Und das macht mich eigent­lich am meisten stolz, dass es dann im Nach­gang auch ein unter­neh­me­ri­sches Ergebnis daraus ergibt, weil die Leute sich dann mögli­cher­weise bei mir melden, beraten werden wollen oder so. Das ist natür­lich alles cool, aber ich finde einfach idea­lis­tisch das unglaub­lich gut, dass ich so viel mit meinem Content errei­chen kann.

Und wie gesagt mitt­ler­weile 2500 Abon­nenten bin ich super stolz auf jeden Einzelnen. Und trotzdem ist es so, dass 75 Prozent meiner Zuschauer den Kanal noch gar nicht abon­niert haben. Das heißt also, wenn du jetzt gera­dezu schaust und den Kanal noch nicht abon­niert hast, dann würde ich es auf jeden Fall jetzt hier mal unten machen. Dann sehen wir uns regel­mäßig wieder. Oder zumin­dest kriegst du eine Benach­rich­ti­gung, wenn du die Glocke anschal­test, wenn hier ein neues Video kommt. Und durch diese Situa­tion habe ich dann halt auch für mich gelernt, dass man offen­sicht­lich Leuten helfen kann, ohne denen jetzt auf den Sack zu gehen, dass die unbe­dingt bei einem kaufen sollen, dass die unbe­dingt Kunde werden sollen.

Und indem man einfach halt erstmal nur Nutzen stiftet. Und das war der Beginn meiner ganzen Social-Media-Akti­vi­täten. Es hat sich dann heraus­kris­tal­li­siert, dass YouTube mein stärkster Kanal ist von den ganzen anderen. Also wenn du mir noch nicht bei Insta­gram folgst, würde ich mich freuen, dich da auch auf meinem Insta Profil wieder­zu­finden. Aber da ist tatsäch­lich nicht so viel los. Auf Face­book auch nicht, auf YouTube passiert hier am meisten. Und das ist ja letzten Endes das, wo ich dann gesagt habe, als ich damit ange­fangen habe, ich haue jetzt einfach mal Content raus, regel­mäßig, ganz oft, ganz oft. Und irgend­wann kam es dann so weit, dass die Leute das dann plötz­lich ange­nommen haben.

Das alles hat dann dazu geführt, dass dieses Jahr mein abso­lutes Rekord­jahr ist hhis­to­risch. Also seit 21 Jahren mache ich den Job jetzt und das ist jetzt so der Peak bisher. Und ich will darüber gar nicht so lange jetzt irgendwie prahlen. Aber ich will die Gele­gen­heit mal nutzen. Und wenn du Mandant bist und wenn du auch gleich­zeitig Zuschauer und Abon­nent des Kanals bist, an dieser Stelle nochmal ganz herz­lich Danke zu sagen. Danke, dass du an dieser Entwick­lung mit mir teil hast und dass du den Weg mit mir zusammen gehst, dass wir gemeinsam zusam­men­ar­beiten, dass du mir dein Vertrauen schenkst. Also an denje­nigen, der jetzt hier gerade zuschaut, der auch mein Mandant ist, ganz liebes Dankeschön.

Was hat uns allen denn 2020 eigent­lich gebracht? Ich glaube, wir haben alle gelernt, dass wir verzichten müssen auch mal. Es ist gerade jetzt zum Jahres­ende finde ich, beson­ders deut­lich geworden, wo es dann halt keinen Weih­nachts­markt gab hier in Dort­mund norma­ler­weise der größte Weih­nachts­baum der Welt oder Europas. Ich weiß es jetzt gerade nicht, aber auf jeden Fall gab es den dann nicht. Es gibt halt auch nicht so dieses normale Weih­nachten oder gab nicht das normale Weih­nachten. Es gibt auch nicht das normale Silvester. Also zum Zeit­punkt der Aufnahme liegt das noch vor mir. Morgen ist Silvester. Das Video bringe ich aber erst am Freitag raus, da haben wir Silvester schon hinter uns. Aber trotzdem werden wir uns alle einig sein. Es ist halt nicht so wie norma­ler­weise. Wir haben glaube ich, auch alle gelernt, dass man sich an Umstände ganz schnell plötz­lich auch mal anpassen muss.

Ob das jetzt in diesem Jahr die Arbeit war, ob das die Kontakte persön­lich waren, das private Frei­zeit­leben. Alles hat sich irgendwie anpassen müssen an diese blöde Situa­tion. Und das ist glaube ich, auch eine Lehre für die Zukunft, dass man halt grund­sätz­lich anpas­sungs­fähig sein sollte. Das betrifft also nicht nur den Privat­be­reich, sondern sicher­lich auch mal den Finanz­be­reich. Also wenn man jetzt bisher eine gewisse Einstel­lung hatte gegen­über Finanz­be­ra­tung oder Versi­che­rungs­makler, dann kann man die viel­leicht ja auch mal ändern, weil sich dann heraus­stellt, okay, viel­leicht ist es doch ganz gut, wenn man sich dann mal ein biss­chen anpasst und sagt, ja, irgendwie komme ich ja wahr­schein­lich alleine nicht so weit, wie wenn ich jetzt jemanden habe, der das fach­lich begleitet.

Das ist dieses Jahr auch sehr häufig passiert und ich glaube auch, dass es so ist, dass das Risi­ko­be­wusst­sein in unseren Köpfen so ein biss­chen mehr gewachsen ist. Also man hat ja dann schon gemerkt, irgendwie von heute auf morgen kann die Situa­tion schon eine ganz andere sein. Ich habe auch diverse Fälle erlebt oder verfolgt, wo dann halt ein quietsch gesunder Mensch plötz­lich auf der Inten­siv­sta­tion lag und teil­weise auch auf Messers Schneide dann getanzt ist, weil so ein Virus dann halt auch anders eintreffen oder durch­schlagen kann, als man sich das wünscht.

Und dieses Risi­ko­be­wusst­sein, dass jeder­zeit was anderes passieren kann, als man sich das ursprüng­lich über­legt hat, das ist halt auch in den Leuten da. Ich weiß nicht, ob das dir auch so geht, aber irgendwie wird einem ja klar, dass man doch viel­leicht nicht immer nur gesund durchs Leben geht. Das merke ich zumin­dest daran, wie die Leute mit mir spre­chen, wenn es um die Absi­che­rung der Familie geht oder auch des Einkom­mens über eine Berufs­un­fä­hig­keit, über eine Krank­heit. Krebs, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall. Plötz­lich machen sich die Leute Gedanken, was kann denn so alles sein? Das ist auch gut so, weil solche Sachen sollte man bedenken, bevor sie passieren. Dann kann man unter Umständen noch etwas dagegen tun.

Damit wir nicht nur rumphi­lo­so­phieren und du dir anhören kannst, wie das alles bei mir so gelaufen ist, will ich jetzt zum Schluss nochmal ein paar Tipps geben, wie du 2021 am besten starten kannst, was dir 2021 bringen kann.

Tipp 1:

Als erstes Mal, da habe ich ja schon ein Video drüber gebracht, gibt es in diesem Jahr, wenn du möch­test die Soli Rente für dich. Die Soli Rente bedeutet, dass durch den Wegfall des Soli­da­ri­täts­zu­schlags du jetzt in ganz naher Zukunft, nämlich Ende Januar mit deiner ersten Gehalts­ab­rech­nung mehr Netto in der Tasche hast. Das heißt, bei vielen ist das 30, 40, 50, manchmal sogar 70 Euro mehr, die du in der Tasche hast. Und wenn du jetzt sagst, okay, für dieses Jahr nehme ich mir mal vor, mich viel­leicht auch in finan­zi­eller oder Finanz­pla­nungs­sicht ein biss­chen anders zu verhalten, dann wäre das jetzt der Punkt zu sagen, dann gebe ich das jetzt mal nicht aus für die vierte, fünfte, sechste Pizza oder den zweiten Pull­over in dem Monat oder den dritten, vierten. Sondern ich packe das mal irgendwie in irgend­einer Form zur Seite. Ob das jetzt für die Rente ist, für eine Absi­che­rung, für einen Notgro­schen, ist ja erstmal egal. Aber in irgend­einer Form sollte man dann viel­leicht doch sagen, packt man das sinn­voll an.

Tipp 2:

Dieje­nigen, die mich kennen, wissen, dass ich ein großer Freund der Riester Förde­rung als Gesetz sozu­sagen erst mal schon bin. Und dann wäre halt immer die Frage, wie kann man das für sich selber umsetzen? Welches Produkt trifft auf einen zu? Aber wenn dich das Thema Riester grund­sätz­lich inter­es­siert, dann würde ich das möglichst am Anfang des Jahres anfangen, wenn du es bisher noch nicht gemacht hast. Einfach aus dem Hinter­grund, dass du dann für das ganze Jahr ganz bequem die Förde­rung so mitnehmen kannst, ohne am Ende des Jahres oder irgend­wann zwischen­durch größer nach­zahlen zu müssen, weil du dann einfach mit dem 1.1. quasi starten kannst. Auch meinet­wegen ein paar Tage rück­wir­kend. Sodass man dann halt durch­gängig seine Raten in diesem Monat oder in diesem Jahr hat und dann die Förde­rung voll genießen kann inklu­sive Steuervorteil.

Tipp 3:

Weiterer Tipp, wenn du dich gerade mit dem Thema Berufs­un­fä­hig­keits­ab­si­che­rung beschäf­tigst, dann guck mal, ob es sinn­voll ist, oder  wir können das auch zusammen gucken, wenn du nicht weißt, mit wem du darüber spre­chen sollst. Ob es sinn­voll ist, den Beginn nach hinten zu datieren, weil rech­ne­risch, das ist halt das Inter­es­sante, was viele Leute immer dann nicht ganz verstehen. Rech­ne­risch wirst du ab dem ersten 1.1 ein Jahr älter bei den meisten Gesell­schaften. Das heißt, es wird immer gesagt, aktu­elle Jahres­zahl minus das Geburts­jahr ist dann halt dein Alter. Selbst wenn du erst im September oder Oktober Geburtstag hast, bist du jetzt zum 1.1. schon ein Jahr älter geworden. Und wenn du jetzt halt dann gerade Anfang des Jahres sagst, ich müsste mich mal irgendwie absi­chern, ich brauche eine Einkom­mens­ab­si­che­rung, Berufs­un­fä­hig­keit beispiels­weise, dann kann das sinn­voll sein zu sagen, ich datiere das jetzt mal aufs alte Jahr zurück, weil du dann halt ein güns­ti­geres Eintritts­alter hast und dann hast du einen ganz kleinen Beitrags­un­ter­schied, der sich aber lang­fristig gesehen schon bemerkbar macht. 

Tipp 4:

Und für die jungen Leute unter uns gilt natür­lich, fangt auch jetzt schon an, euch zumin­dest mal mit den Themen zu beschäf­tigen. Das heißt jetzt nicht wild irgend­welche Versi­che­rungen abschließen, sondern fangt euch an, mit den Themen zu beschäf­tigen, tiefer. Guckt euch mal viel­leicht gerne auch meine Videos an. Je nachdem, wenn du jetzt hier gerade neu auf dem Kanal bist. Und fang doch an, dich ein biss­chen rein zu tasten. Was könnte denn jetzt sinn­voll sein für mich? Wie sollte man an solche Sachen rangehen? Und warum sage ich das? Weil in den letzten Wochen diverse Anfragen bei mir ankamen, wo halt aus Finanz­pla­nungs­sicht verhält­nis­mäßig alte Leute, also alt heißt jetzt nicht genug Zeit, um bis zur Rente noch irgendwie groß­artig was aufzu­bauen. Die haben sich dann bei mir gemeldet, waren dann teil­weise Anfang 50 und sagten dann, jetzt soll hier mal was passieren. Und dann denke ich mir, okay, was willst du jetzt in der kurzen Zeit noch machen? Also die Spar­rate muss unglaub­lich hoch sein im Verhältnis zu jemandem, der viel­leicht heute Mitte oder Ende 20 ist und noch 40 Jahre vor sich hat. Und deshalb der Appell an die Leute, die jetzt gerade anfangen, sich mit den Themen zu beschäf­tigen. Das ist sehr, sehr gut. Das ist sehr, sehr sinn­voll. Und dann macht das aber auch Sinn, dass man dann irgendwie mal ins Handeln kommt, wenn die Situa­tion passt. Und sie sollte dann schon passen, indem man zumin­dest mal gesi­cherte Einnahmen hat.

Mache einen Kenner­lern­termin mit mir aus

Wenn du zu diesen Themen keinen Ansprech­partner hast, der unab­hängig beraten kann von Versi­che­rungs­ge­sell­schaften, Banken oder Bauspar­kassen, dann komme gerne auf mich zu. Mache mit mir einen Kennen­lern­termin. Die Nach­frage ist unge­bremst groß, deshalb ist die erste Januar Woche schon komplett dicht. In der zweiten wird es langsam aber sicher eng. Und grund­sätz­lich gibt’s aber wahr­schein­lich unter dieser Adresse noch irgendwas in den nächsten Wochen, wo wir uns treffen können. Das geschieht immer online und dann können wir mal darüber spre­chen, wie ich so arbeite, wie ich dir helfen kann.

Ich wünsche dir maxi­malen Erfolg für 2021, aber vor allen Dingen erst einmal maxi­male Gesund­heit. Und ich hoffe, dass du die Zufrie­den­heit und Ausge­gli­chen­heit findest, die dir gut tut und dass wir alle viel­leicht mal ein biss­chen Erho­lung von dieser ganzen Virus Dramatik bekommen.

Ich versuche dieses Jahr auch ein biss­chen ausge­gli­chener zu machen als letztes Jahr. Das war schon ziem­lich wild. Da wird jetzt dieses Jahr noch die Assis­tenz ein biss­chen weiter ausge­baut und dann wird das alles noch ein biss­chen entspannter für mich, damit ich auch nicht mehr hier jeden Tag von morgens bis nachts sitze. Ich wünsche uns allen, dass wir durch die letzten Züge der Pandemie ordent­lich durch­kommen. Und ich würde mich beson­ders freuen, wenn du als neuer Abon­nent meines Kanals viel­leicht hier zukünftig dabei bist und wir uns im nächsten Video sehen, wenn es wieder heißt Finanz Freitag.

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