Risiken verstehen und die rich­tige Entschei­dungen treffen

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Worum geht es?

In diesem Video spreche ich über drei mögliche Ursa­chen für ein schlecht oder nicht abge­si­chertes Risiko und wie DU die rich­tigen Entschei­dungen triffst.

Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Es ist jetzt wieder so ein Tanz auf dem Draht­seil. Letzten Endes könnte es jetzt passieren, dass wieder Leute schreiben oder denken, guck mal, da macht er jetzt mit dem Leid anderer Leute gerade wieder Panik und versucht Geschäft zu machen. Natür­lich geht es mir nicht darum, wenn man jetzt mal kurz den Bogen nimmt, wovon rede ich hier eigent­lich? Es ist jetzt in den letzten Tagen ziem­lich viel passiert, gerade hier in NRW. Und ich komme ja aus Dort­mund. In Dort­mund insbe­son­dere war auch in Nach­bar­städten oder in der Umge­bung hat es unglaub­lich starke Regen­fälle gegeben, die zu Über­flu­tungen geführt haben und zu kata­stro­phalen Schäden.

Also ganze Straßen oder Viertel sind über­flutet worden und es gab wirk­lich ganz ganz schlimme Situa­tionen, wo Menschen schwer verletzt wurden oder auch gestorben sind und wo Exis­tenzen ruiniert wurden. Und ich will gar nicht heute über dieses Thema Über­schwem­mungen so sehr reden. Aber ich will das mal als Beispiel nehmen dafür, wie du in deiner Situa­tion, in deinem Leben, Risiken richtig bewerten kannst.

Tach zusammen, hier ist der Lehnen. Ich bin digi­taler und unab­hän­giger Finanz- und Versi­che­rungs­makler und berate meine Mandanten, wie sie sich ein sinn­volles Finanz­kon­zept zusam­men­stellen können. Da geht es natür­lich auch um Versi­che­rungen und Versi­che­rungen haben immer auch mit dem Thema Risiko zu tun. Eine Versi­che­rung ist halt dann nötig, wenn du nicht in der Lage bist, das Risiko selber zu decken. Also sprich, hast du nicht genug Geld um alles selber zu zahlen, was dir passieren könnte, dann brauchst du halt an manchen Stellen eine Versi­che­rung, wenn es exis­tenz­ge­fähr­dend wird. Ich habe dazu schon mal ein Video gebracht, das verlinke ich mal hier an der Stelle.

Aber wir wollen eigent­lich mal heute in diesem Video auf etwas anderes eingehen. Und zwar geht es darum, dass in manchen Situa­tionen ich mich dann frage, was ist da jetzt wohl passiert? Und wenn man sich jetzt die Schäden anschaut, in denen gerade Leute im Moment stecken und wo Leute ihre Exis­tenzen teil­weise verloren haben, wo das Haus, wo die Wohnung oder das Auto unter Wasser stehen, dann frage ich mich immer, was ist denn jetzt da eigent­lich der Hinter­grund? Was ist da wohl passiert? Hat der jetzt eine Versi­che­rung, hat er keine? In der Regel sind die drama­ti­schen Fälle natür­lich die, wo dann Leute wirk­lich davon spre­chen, dass die Exis­tenz ruiniert ist, wenn die Versi­che­rung eben nicht vorhanden ist. Und ich meine jetzt eben die Frage, warum ist die Versi­che­rung dann eigent­lich nicht vorhanden?

Guckt euch mal diese Bilder an. Ich habe hier auf TikTok so ein biss­chen was gesehen. Du musst dir mal vorstellen, jetzt guck dir mal an, wenn du aus dem Fenster schaust und dann fährt da plötz­lich ein Auto vorbei. Aber halt nicht auf der Straße, sondern auf der Straße, die voller Wasser ist. Eigen­ar­tige Situa­tion. Ich glaube und hoffe, dass da keiner drin saß. Aber mal ganz abge­sehen davon, wenn da einer auf der Straße gewesen wäre, der hätte nicht eine Sekunde gestanden. Oder sowas hier. Da wird dann halt ein Gebäude mal eben komplett unter­spült und dann fehlt da mal eine Wand. Also ich würde jetzt mal davon ausgehen, dass so ein Gebäude dann auch nicht mehr lange steht. Das finde ich schon ziem­lich krass. Und wenn man sich dann vorstellt, was das wohl alles kosten mag. Oder hier, da guckst du halt in die Wohnung und dann steht die Wohnung unter Wasser. Das ist ja auch nicht gerade ange­nehm. Und es geht jetzt nicht nur um die Möbel, geht ja auch um Boden­be­läge usw. Das heißt also die Frage, die sich dann stellt, wie über­nach­test du denn jetzt eigent­lich? Also wo wohnst du denn jetzt überhaupt?

Selbst wenn das Wasser dann weg ist und du kannst jetzt den ganzen Krempel wegschmeißen, dann ist ja die Frage, wie lange dauert das über­haupt, bis du wieder darin wohnen kannst? An der Stelle mal ganz kurz einge­schoben. Das ist halt auch eine Frage der Haus­rat­ver­si­che­rung oder der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, je nachdem. Das Thema Hotel­kosten ist mega wichtig, weil wenn das jetzt ein halbes Jahr dauert, bis die ganze Bude wieder bewohnbar ist, dann muss das ja irgendwie bezahlt werden. Stell dir mal vor, du hast jetzt zwei Kinder und musst jetzt in ein Hotel­zimmer ziehen. Was kostet das denn am Tag? Es gibt Haus­rat­ver­si­che­rung, die haben dann viel­leicht 50 Euro am Tag drin, da kommst du ja nicht mit aus. Jetzt rechne das mal auf den Monat und viel­leicht mal auf 4, 5, 6 Monate hoch. Also da sind halt Klei­nig­keiten ganz, ganz wichtig und können dann hinterher einfach proble­ma­tisch werden.

Wenn du jetzt dann so eine Straße siehst, das ist halt ein eigen­ar­tiges Bild, wo du norma­ler­weise lang gefahren bist und hier z.B. das ist auch nicht gerade schön. Wenn du jetzt also ins Bade­zimmer guckst und da läuft das Wasser rück­wärts aus der Toilette raus. Das ist ja in keinerlei Hinsicht irgendwie gut und das Wasser hört ja dann auch nicht auf. Das heißt also, die ganze Bude läuft dir voll. Und das, obwohl es jetzt viel­leicht gar nicht mal direkt irgendwie durch die Tür kam oder durchs Fenster. Aber sowas ist echt furchtbar anzu­sehen. Das ist ein Auto­haus in Lever­kusen, glaube ich. Da steht alles drunter und drüber. Zu normalen Zeiten macht sich ja keiner Gedanken darüber, dass da irgend­wann mal die Autos über­ein­ander gesta­pelt stehen, weil wie soll das denn auch passieren? Und zack, ist es so weit. Ich höre auch gleich auf. Ich will aber mal ganz kurz eben diese Bilder zeigen, weil es wirk­lich furchtbar ist, was da passiert ist. Und ich habe auch selber im eigenen Umfeld gehört, von Leuten, die teil­weise in extreme Nöte geraten sind. Ein Video wollte ich euch zeigen, guck mal hier, du guckst aus dem Fenster und dann steht da eine hand­breit über Unter­kante des Fens­ters, steht das Wasser und du kannst nur langsam zusehen. Also ehrli­cher­weise würde ich mir dann die Frage stellen, warum steht man denn jetzt noch so lange da? Also viel­leicht wäre das dann ganz sinn­voll, dass man mal die Roll­läden zumacht und dann auch mal abhaut, weil das kann ja jeder­zeit sein, dass das dann auch mal durchbricht.

So, also lassen wir das jetzt mal. Ich will jetzt hier nicht riesig auf diesen Bildern herum­reiten, aber jetzt lass uns mal gemeinsam, wenn du Lust hast, mal herleiten, was könnte denn jetzt da passiert sein? Es gibt ja Vari­ante 1. Derje­nige, dem das passiert, der hat eine gute Versi­che­rung. Da ist auch Elemen­tar­schaden Deckung mit drin. Das bedeutet also, die brauchst du halt, damit eine Hausrat und eine Wohn­ge­bäuden Versi­che­rung in solchen Fällen zahlt. Das heißt, dem geht’s prima. Es ist alles okay. Das ist ärger­lich, es tut auch im Herzen weh, aber der geht jetzt ins Hotel. Der lebt dann da mit seiner Frau, mit seinen Kindern mögli­cher­weise erst einmal ein paar Wochen. Und er weiß, es ist alles bezahlt. Das ist Fall 1.

Fall 2 ist, der steht da und ist sich gar nicht sicher, ist das denn jetzt eigent­lich bezahlt? Und stellt dann fest, Mist, ich habe ja gar keine Elemen­tar­schaden Deckung. Und dann erin­nert er sich und sagt, ja gut, okay, mein Berater hat mich damals ganz, ganz deut­lich darauf hinge­wiesen und ich hab gesagt, ich will das nicht. Dann würde ich jetzt mal die Tendenz haben, dass das die Schuld des Kunden ist. Wenn der sich dagegen entschlossen hat, dann kann er sich hinterher keinen Vorwurf mehr machen. Klar kann er sich ärgern. Es ist auch nach wie vor drama­tisch, aber im Grunde genommen hat er es ja selber entschieden. Was ganz schlimm ist, ist, dass er selber gar nicht wusste, wie er versi­chert ist und dass er auch gar nicht wusste, dass es sowas über­haupt noch separat gibt, was man da absi­chern kann und muss.

Und das ist eigent­lich der Fall, den ich am schlimmsten finde. Das heißt, die Aufgabe eines Bera­ters und das geht mir ja genauso in den tägli­chen Bera­tungen. Die Aufgabe eines Bera­ters ist es, unan­ge­nehme Situa­tionen zu skiz­zieren, Risiken genau zu bespre­chen, die Folgen daraus zu bespre­chen, die Lösungen zu erar­beiten. Und dann kann der Mann dann alleine entscheiden, ob er das jetzt für wichtig hält oder nicht. Aber diese Entschei­dung ist das jetzt für mich wichtig oder nicht, kannst du doch nur dann treffen, wenn dir voll­um­fäng­lich klar ist, was jetzt eigent­lich die Folgen sind. Und das ist in anderen Berei­chen übri­gens genauso. Wenn du also jemanden hast, der dir sagt, eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist voll wichtig, weil du lebst ja von deinem Einkommen, und was ist denn, wenn du mal krank bist und sagst, ja, ja, komm. Will ich nichts von hören. Dann reicht das nicht aus. Dann reicht das nicht aus, dein Infor­ma­ti­ons­stand reicht nicht aus, um dir eine Meinung bilden zu können.

Ich bin der Meinung, du musst wirk­lich das volle Ausmaß der Folgen und natür­lich auch der mögli­chen Ursa­chen für so eine Berufs­un­fä­hig­keit verstehen und die Situa­tion, die dann auf dich zukommt. Und wenn du danach sagst, okay, ich will das trotzdem nicht, dann ist es ja in Ordnung. Aber dann hast du eine bewusste Entschei­dung getroffen. Das heißt also, wenn du jetzt derje­nige bist,  was ja in der Regel der Fall ist, also die meisten, die mir zuschauen, das sind ja dann schon eher Mandanten, die in irgend­einer Form beraten werden, oder Menschen, die in irgend­einer Form beraten werden, dann achte darauf, wenn du eine Entschei­dung triffst, dass du eine ganz bewusste Entschei­dung triffst und geh mal diesen schmerz­vollen, nervigen, doofen Weg, dir die volle Infor­ma­tion zu holen. Und dann wirst du fest­stellen, manchmal, wenn du da jetzt einen guten Berater hast, der dir das vernünftig erklärt, einfach nur erklärt, damit meine ich jetzt nicht hier irgend­welche Versi­che­rungen andrehen, dann verstehst du plötz­lich das Risiko und siehst das aus einem ganz anderen Licht und sagst, oh, das war mir vorher gar nicht so klar. Ich habe eigent­lich gedacht, das wäre so und so und so gelöst. Das erlebe ich immer wieder im Bereich der Kran­ken­ver­si­che­rung, im Bereich der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, Einkom­mens­ab­si­che­rung als Konzept. Auch im Bereich der Altersvorsorge.

Wenn man die Dinge richtig betrachtet und viele kommen halt über meine Videos oder eigent­lich fast alle kommen über meine Videos zu mir. Die sagen immer so wie du das erklärt, das hab ich vorher noch gar nicht verstanden. Und das ist dann auch der rich­tige Weg. So gehe ich in meiner Bera­tung auch vor. Ich sorge nur dafür, dass Leute Dinge verstehen. Und wenn du einen Berater hast oder mehrere Berater, die du entweder nicht verstehst, weil die das nicht gut erklären oder du bist viel­leicht sogar jemand, der das gar nicht richtig hören will, dann musst du dich halt in solchen Situa­tionen nicht wundern, wenn es dir auch mal schlechter geht. Weil das ist halt der Weg ist. Der Weg ist halt verstehen, ein Problem erkennen und dann eine Lösung suchen oder meinet­wegen auch diese Lösung ablehnen. Dieses Video ist jetzt halt ein biss­chen anders, als das was ich norma­ler­weise so poste. Aber mir ist das halt unglaub­lich wichtig, weil ich in der tägli­chen Arbeit immer wieder merke, dass Leute teil­weise vorein­ge­nommen an ein Thema rangehen, dann durch Kanti­nen­ge­spräche, Stamm­tisch­pa­rolen oder auch durch teil­weise falsche Infor­ma­ti­ons­grund­lagen aus dem Internet, eine Meinung sich bilden und manchmal gelingt es mir dann das einfach zu korri­gieren. Aber ich lerne ja nicht jeden Menschen in Deutsch­land kennen. Also dafür habe ich dann auch nicht die Zeit.

Und es ist jetzt an deiner Stelle oder in deiner Situa­tion wichtig, dass du von dir aus sagst, okay, den Weg muss ich jetzt gehen. Selbst wenn du mich niemals persön­lich kennen­lernst, weil du keinen Termin mit mir buchst. Dann soll­test du immer den Weg gehen, ich gehe jetzt mal ganz tief bis zu den Knien, bis zur Hüfte, bis zum Kinn in das Problem hinein.

Ich versuche das wirk­lich zu verstehen und dann entscheide ich mich für oder gegen eine Lösung. Und wenn du nicht die Unter­stüt­zung hast, dann such dir einen anderen Berater. Du musst das verstehen. Und das kann halt sein, dass dein Berater mögli­cher­weise das nicht so rüber­bringt, dass du es verstehst. Dann such weiter, dann suche einen anderen Berater, weil erst dann ist es eine vernünf­tige Entschei­dung. Das war jetzt ein biss­chen philo­so­phisch, aber mich nehmen solche Situa­tionen echt immer mit. Und in dem Augen­blick, wo ich mir jetzt den Vorwurf machen müsste als Berater, dass ich nicht darauf hinge­wiesen habe, dann wäre das halt eher doof. Wenn ich aber weiß, ich habe darauf hinge­wiesen, ist meis­tens ja sogar doku­men­tiert und der Kunde hat sich dagegen entschieden, dann muss ja zumin­dest ich als Berater mir kein schlechtes Gewissen machen. Und das geht in allen Berei­chen so.

Wenn du keinen Berater hast, wo du dieses Gefühl hast, dass er dir das erklären könnte und dass du die Dinge da auch wirk­lich mal verstehst, dann komm gerne auf mich zu, buch mit mir ein Kennen­lern­ge­spräch und dann können wir gucken, ob ich dir da helfen kann und wie ich so arbeite.

Und wenn dir das Video gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn du da einen Daumen hoch hinter­lässt und wenn du das berühmte Abon­ne­ment noch nicht hinter­lassen hast. Also wenn du den Kanal noch nicht abon­niert hast, dann soll­test du das jetzt auf jeden Fall tun, weil ich werde in den nächsten Wochen nochmal ziem­lich wich­tige Dinge zum Thema aktu­elle Situa­tion in der Zins Land­schaft in Deutsch­land und was du bei der Alters­vor­sorge beachten soll­test. Und auch bei der Einkom­mens­ab­si­che­rung. Dazu werde ich noch was posten. Ich komme halt nur einfach nicht dazu, weil die Nach­frage im Moment unfassbar ist.

Also wir sehen uns in Kürze wieder. Bis dann, ich hoffe, es geht dir gut und bleib gesund. Bis dann der Lehnen.

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