Corona Krise — Versi­che­rungen kündigen?

 

Worum geht es?

Du hast aufgrund der Corona Krise finan­zi­elle Engpässe und über­legst, einige Versi­che­rungen und Spar­ver­träge zu kündigen? Schau Dir auf jeden Fall dieses Video an. Dort erfährst Du, was Du beachten soll­test und was Du auf jeden Fall vermeiden soll­test!

Inhalt des Videos:

Die Corona Krise trifft manche Leute wirt­schaft­lich hart und deshalb stellen sich manche Leute die Frage, soll ich nicht ein paar Versi­che­rungen kündigen, um mir ein biss­chen mehr finan­zi­ellen Frei­raum zu schaffen? Wenn du also Einkom­mens­ein­bußen hast und du über­legst jetzt gerade viel­leicht ein paar Versi­che­rungen zu kündigen, um Geld zu sparen, dann ist dieses Video beson­ders wichtig für dich, weil heute soll es mal darum gehen, was du dabei beachten soll­test, welche Versi­che­rung du kündigen kannst oder wie du vorgehen kannst, um dir finan­zi­ellen Frei­raum zu schaffen.

Tach zusammen, hier ist der Lehnen. Ich bin unab­hän­giger Finanz und Versi­che­rungs­makler aus Dort­mund, und ich zeig meinen Mandanten, wie sie sich finan­ziell verbes­sern können. Und ganz scho­ckie­rend finde ich, dass meine Statis­tiken sagen, dass der Groß­teil meiner Zuschauer gar nicht Abon­nent von meinem Kanal ist. Also wenn du jetzt gerade hier bist und das Video siehst, nimm dir kurz die Zeit und abon­nier meinen Kanal. Am besten schal­test du auch die Glocke an. Dann bist du immer aktuell dabei, wenn es was Neues gibt.

Wenn es finan­ziell mal ein biss­chen enger wird, zum Beispiel, weil jetzt Kurz­ar­beit bei dir ansteht oder weil du gene­rell einfach weniger Einnahmen hast, als Unter­nehmer, als Selbst­stän­diger. Dann ist es oftmals so, dass die Leute sich über­legen, wie kann ich jetzt bei Versi­che­rungen zum Beispiel geld sparen? Und dazu ist es wichtig, dass du die Grund­sys­te­matik einer vernünf­tigen Finanz­stra­tegie verstehst. Da hab ich ein Video zu gemacht, das kannst dir gerne anschauen. Und da geht es darum, dass eine Finanz­stra­tegie ja aus mehreren Ebenen besteht.

Und was du auf gar keinen Fall tun soll­test, ist erst mal grund­sätz­lich, wild Versi­che­rungen kündigen, weil ein großer Teil der Versi­che­rungen besteht in den unteren Ebenen oder in der unteren Ebene einer Finanz­stra­tegie, nämlich in der Exis­tenz- und Risi­ko­ab­si­che­rung. Es macht auch keinen Sinn zu sagen, ich kündige jetzt mal meine Einkom­mens­ab­si­che­rung. Also zum Beispiel eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung oder ersatz­mä­ßige Produkte. Da kann man natür­lich auch sparen, wenn man nicht anders kann. Aber da sollte man als aller,  aller, Aller­letztes dran gehen.

Kommen wir mal zuerst auf die zweite Ebene, nämlich auf das Thema Alters­vor­sorge zum Beispiel, Vermö­gens­aufbau und in der dritten Ebene natür­lich auch erwei­terter Vermö­gens­aufbau, Vermö­gens­streuung. Da kannst du zum Beispiel Spar­bei­träge oder Inves­ti­ti­ons­bei­träge die einsparen, indem du zum Beispiel Verträge mal ruhen lässt. Sprich in dem Fall mit deinem Berater. Am besten ist es ein unab­hän­giger Berater. Und frag mal nach, ob man nicht die finan­zi­elle Situa­tion ein biss­chen opti­mieren kann, zeit­weise, indem man zum Beispiel alters­vor­sor­ge­ver­träge mal ruhen lässt.

Auch da macht es nicht viel Sinn, die sofort einfach zu kündigen. Da komme ich gleich nochmal zu. Manchmal ist es ja einfach nur so, dass du ein paar Monate über­brü­cken musst. Da gibt es dann Modelle wie zum Beispiel eine Beitrags­aus­set­zung, eine Beitrags­frei­stel­lung oder eine Beginn-Ablauf­ver­le­gung. Alles Maßnahmen, die dafür sorgen, dass du jetzt erst mal, zumin­dest jetzt keinen Beitrag zahlen musst. Und wie das Ganze dann hinterher verrechnet wird, das ist dann halt abhängig davon, welches Modell du davon wählst. Aber sofort kündigen macht in der Regel keinen Sinn. Da machst du nur minus bei.

Du hast ja Abschluss­kosten bezahlt und je nachdem, in welcher Phase des Vertrages du dich gerade befin­dest, gehst du mit einem Minus raus. Und das, was ich gerade ange­deutet habe, was noch hinzu­kommt bei geför­derten Alters­vor­sor­ge­pro­dukten, wie jetzt zum Beispiel einer Riester-Rente. Da wäre es so, das musst du auch dann beachten, dass nicht einfach gekün­digt werden kann und das Kapital, was du auf dem letzten Auszug gesehen hast, kommt dann auch auf deinen Konto. Weil in der Regel bei geför­derten Alters­vor­sor­ge­pro­dukten, nicht ausge­wiesen wird, wieviel du Nach­för­de­rung raus­be­kommen würdest. Und dann wundern sich die Leute, warum die denn jetzt weniger raus­kriegen. Und auf dem Konto landet letzten Endes so wenig. Die Förde­rung, nämlich der Steu­er­vor­teil, zum Beispiel bei der Ries­ter­rente und auch die Zulage, die du bekommen hast, die wird nämlich abge­zogen. Und dann ist es manchmal so, dass Mandanten sagen, ja okay, da sind jetzt viel­leicht 7000 Euro in dem Vertrag, die brauche ich jetzt aber gerade mal drin­gend. Ich kündige das, und dann werden plötz­lich 4000 Euro davon abge­zogen, weil da Förde­rungen drin waren.

Dann hast du dich im Nach­hinein wahr­schein­lich eher zu ärgern, dass du das  über­haupt gekün­digt hast, weil du dir vorge­stellt hast, du kriegst 7, kriegst aber letzten Endes nur 4. Irgendwie blöd, hättest du das vorher gewusst, hättest du das gar nicht gemacht. 

Also, an der Stelle nicht einfach wild kündigen, sondern lieber mal genauer erkun­digen. Oder deinen Berater fragen, was man jetzt eigent­lich genau machen kann, um dich finan­ziell so ein biss­chen zu entlasten. 

Bei Alters­vor­sor­ge­ver­trägen, wo zum Beispiel Guthaben drin ist, ist es auch nicht unbe­dingt nötig, den zu kündigen. Du kannst ihn auch aussetzen, und manchmal kannst du auch sagen, ich möchte jetzt gerne mal einen Teil des Geldes raus haben, weil ich muss mich jetzt mal so ein biss­chen finan­ziell pols­tern. Norma­ler­weise sollte es so sein, dass die Stra­tegie so aufge­baut ist, dass du ein Polster sowieso auf eine anderen Art und Weise irgendwo aufge­baut hast. Aber wenn es nicht anders geht, und es ist nun mal einfach so, dass du sagst, okay, alle Reserven sind aufge­braucht. Jetzt muss ich mal ein biss­chen an meine Alters­vor­sorge rangehen. Dann ist das zwar blöd, aber dann musst du es halt tun. Da würde ich aber dann halt auch nicht kündigen, sondern lieber erst mal gucken, ob ich nicht Teile des Geldes, die jetzt im Vertrag, Teile der Gelder, die jetzt im Vertrag ruhen, ob du dich nicht irgendwie anders raus­be­kommen kannst. Viel­leicht ja auch nur zeit­weise. Viel­leicht sagst du also, ja, jetzt würde mir ein paar tausend Euro mal ganz guttun. Die kann ich ja aber auch nächstes Jahr wahr­schein­lich wieder nach­zahlen. Das geht meis­tens auch.

Bei Alters­vor­sorge Verträgen soll­test du halt beachten, dass du unter Umständen güns­ti­gere Rech­nungs­kon­di­tionen oder Berech­nungs­grund­lagen aus der Vergan­gen­heit, als du den Vertrag abge­schlossen hast. Dass du die in dem Vertrag gesi­chert hast. Und wenn du jetzt so einen mögli­cher­weise sogar wert­vollen Vertrag jetzt kündigst, um dann in einem halben Jahr neu zu machen. Dann werden sich die Kondi­tionen in der Regel verschlech­tern. Voraus­ge­setzt natür­lich, dass der Vertrag schüt­zens­wert ist, dass immer dazu­ge­sagt. Aber achte bitte darauf, dass du nicht einfach wild her gehst und Verträge kündigt, weil unter Umständen einfach gar nicht das passiert, was du dir erhofft. Also die Summe von Geld ausge­zahlt wird, die du dir wünschst.

Und auf der anderen Seite kannst du auch viel zu viel aufs Spiel setzen, was du viel­leicht später gar nicht mehr bekommst. Und das Prinzip trifft auch insbe­son­dere dann auf die erste Ebene einer Finanz­stra­tegie zu, nämlich auf die Exis­tenz­si­che­rung. Bestes Beispiel, wenn du jetzt eine einkom­mens­si­chernde Maßnahme in irgend­einer Form abge­schlossen hast, zum Beispiel eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Und du hast in der Zwischen­zeit Gesund­heits­pro­bleme bekommen, dann wirst du mögli­cher­weise danach entweder keine oder unter erschwerten Bedin­gungen eine neue bekommen. Also überleg dir da ganz genau, ob du die wirk­lich kündigen willst oder ob du da viel­leicht auch die Möglich­keit hast, mal auszu­setzen.

Das halte ich auch nicht für sinn­voll, weil in dieser Zeit, wo du aussetzt, wenn du es dann kannst. Hast du halt keinen Versi­che­rungs­schutz. Und jetzt stell dir mal vor, genau dann wirst du krank. Dann wird es natür­lich schwierig, weil dafür hast du dir eigent­lich mal abge­schlossen, um deine Exis­tenz zu sichern. Aber wie gesagt, wenn es nicht anders geht, und wenn du wirk­lich aus dem letzten Loch pfeifst, dann musst du das halt in Betracht ziehen. Und dann frag aber mal nach,  bei deinem Berater oder beim Anbieter, ob es nicht eine Möglich­keit gibt, den Beitrag mal zeit­weise auszu­setzen. Bitte nicht einfach irgendwas kündigen, was du mögli­cher­weise später nicht mehr in der Form nochmal bekommst. 

Das trifft halt auf alle Verträge zu, die mit Gesund­heits­fragen zu tun haben. Es muss nicht unbe­dingt eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sein. Es kann zum Beispiel auch eine Kran­ken­haus Zusatz­ver­si­che­rungen sein oder gene­rell eine Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung. 

Wenn sich der Gesund­heits­zu­stand verschlech­tert hat oder mögli­cher­weise halt jetzt zufäl­li­ger­weise dann auch noch in der nächsten Zeit verschlech­tert, dann hast du danach ein Problem, was Neues zu bekommen. Und deshalb ist es so wichtig, dass man da vorher drüber nach­denkt.

Es kann aber auch sein, dass bei der Gele­gen­heit auffällt, dass du sowieso so Finanz­ver­träge hast, die dir eigent­lich gar nicht so richtig gefallen oder wo du zumin­dest ein komi­sches Gefühl hast. Dann such dir einen Berater oder sprich mit deinem vorhan­denen Berater darüber, ob man nicht mal drüber schauen sollte, dass Verträge, die dir jetzt erstmal eine Ersparnis bringen, gekün­digt werden können und mögli­cher­weise später mal besser abge­schlossen werden können. Das muss man aber wirk­lich genau unter die Lupe nehmen, weil das kannst du oftmals in der Regel selber gar nicht fach­lich beur­teilen. Da brauchst du am besten einen unab­hän­gigen Berater an deiner Seite, der dir das mal genau aufzeigen kann. Also nochmal zusam­men­ge­fasst. Ganz einfache Grund­regel.  Alles, was mit Gesund­heits­fragen zu tun hat, nochmal doppelt und drei­fach prüfen, in welcher Form man das ruhen lassen kann, aussetzen kann oder tatsäch­lich dann zum Schluss kündigen kann. Und dann genau darauf achten,  habe ich staat­liche Förde­rung bekommen? Muss ich die mögli­cher­weise zurück­zahlen? Oder gibt es auch andere Möglich­keiten, einen Vertrag, der an sich sehr gute Kondi­tionen hat, ob man den nicht irgendwie schützen kann, indem man den ruhend stellt, damit du die Liqui­dität einfach wieder frei hast. Und dann machst du in dieser hekti­schen Zeit, wo wir sowieso ganz viele komi­sche Gedanken und Sorgen haben, keinen Fehler in deiner Finanz­stra­tegie.

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Und wir sehen uns beim nächsten Mal wieder. Bis dann, der Lehnen.

Und jetzt DU!

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