Das musst Du bei der Finanz­be­ra­tung beachten | Warum WEITSICHT entschei­dend ist

Worum geht es?

Was Du bei der Finanz­be­ra­tung beachten soll­test, wenn es um weit­sich­tige Planung geht, erfährst Du hier. Wenn Dein Berater das nicht beachtet, würde ich nach­denk­lich werden.

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Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Es ist eigent­lich schon fast traurig, dass man über­haupt darüber reden muss, aber ich will dir heute mal zeigen, warum es unglaub­lich wichtig ist bei der Finanz­pla­nung, unab­hängig davon, ob du die selber machst, oder ob das ein Finanz­be­rater für dich macht. Dass du da nicht nur kurz­fristig denkst, sondern auch mittel­fristig und langfristig.

Tach zusammen, der Lehnen ist hier und ich bin unab­hän­giger Finanz und Versi­che­rungs­makler und berate meine Mandanten online, wie sie sich finan­ziell verbes­sern können. Wenn du neu auf diesem Kanal bist und dir das Video gefällt, dann hinter­lasse doch gerne mal ein Abo, dann siehst du beim nächsten Mal auch wenn hier wieder ein Video online geht.

Und heute geht es darum, dass ich in der letzten Zeit immer wieder mal erlebt habe, dass Mandanten nicht wirk­lich weit­sichtig beraten wurden. Und warum das für dich wichtig ist, kann ich dir gleich ganz einfach erklären. Nehmen wir mal einen Beispiel­fall aus den letzten Wochen. Da war es so, dass ein junger Mann gerade aus dem Studium kam und ange­fangen hat zu arbeiten, hat also seinen Bachelor gemacht und ist jetzt in den Beruf einge­stiegen. Dann hat er sich bei mir gemeldet, einen Termin gebucht und gesagt, ich möchte gerne was für die Alters­vor­sorge machen, ich bin ja jetzt im Job. Und dann habe ich so ein biss­chen gefragt, wie ich das immer so mache. Ich versuche immer zu verstehen wo steht der Mandant gerade, was hat er gerade für eine Lebens­si­tua­tion. Und dann sagt er, ja, ich bin jetzt halt unter­wegs im Beruf und das geht auch ganz gut. Aber ich werde wahr­schein­lich jetzt in einem Jahr dann noch den Master dran­hängen. Und da habe ich gesagt, aha, okay, wie sieht das dann aus? Machst du das so nebenbei oder in Voll­zeit? Nee, nee, sagt er, in Voll­zeit. Und dann frage ich, okay, und wo bist du jetzt gerade von der Finanz­pla­nung her? Ja, ein Bekannter von mir, der hat jetzt ange­fangen bei einem Finanz­ver­trieb zu arbeiten und der hat mich ange­hauen und hat gefragt, wie es denn mal wäre, dass ich mal mit der Alters­vor­sorge anfangen würde, ich würde ja jetzt anfangen zu arbeiten. Und dann hat er mir da ein biss­chen was empfohlen, ein biss­chen private Fonds­po­lice, ein biss­chen Rürup oder Riester war es glaube ich, in dem Fall.

Keine Verträge abschließen ohne festes Einkommen

Und dann habe ich mir das ein biss­chen ange­hört und ihm gesagt, weißt du was? Ganz ehrlich, an deiner Stelle würde ich jetzt erst mal gar nichts machen. Und dann guckt er mich an und fragt warum? Weil es ist doch ganz gut, wenn man früh anfängt. Und das hat er mir ja auch gesagt, der Berater. Dann sage ich, ja, grund­sätz­lich ist das richtig. Aber wie sieht das denn eigent­lich aus mit deinem Einkommen, wenn du jetzt nächstes Jahr den Master machst und dann sagte er, ja, da werde ich wahr­schein­lich so ein biss­chen nebenbei jobben. Ich werde ein biss­chen von den Eltern unter­stützt. Das wird schon irgendwie klappen. Wird viel­leicht mal ein biss­chen härtere Zeit, aber das müsste ich hinkriegen. Und dann sagte ich, siehst du ganz genau. Und das Aller­letzte, was du dann in dieser Phase brau­chen kannst, sind Finanz­ver­träge, die dich monat­lich mehrere hundert Euro kosten, die du bezahlen soll­test und wo du das Geld aber im Prinzip gar nicht für über hast. Weil wenn du jetzt gerade sagst, du machst den Master, dann willst du dich ja haupt­säch­lich darauf konzen­trieren, den zu machen und nur fürs Nötigste viel­leicht ein biss­chen nebenbei jobben gehen.

Dann sagt er, ja hast du eigent­lich recht. Dann hab ich das mit ihm noch ein biss­chen versucht näher zu erör­tern. Wir haben aber fest­ge­stellt, es ist defi­nitiv so, dass er in der Zeit, wo er dann den Master macht, wahr­schein­lich erstmal über sehr wenig Einkommen verfügt. Er hat ein biss­chen Reserven aufge­baut und die werden wahr­schein­lich sogar in dieser Zeit verbraucht werden. Jetzt frage ich mich, warum kommt man denn dann auf die Idee, so jemandem zu sagen, mache doch jetzt mal eine Alters­vor­sorge und noch eine private Fondspolice?

Falsche Bera­tung

Also insge­samt haben wir da glaube ich, über 200, 250 Euro gespro­chen, die ihm da ange­raten wurden. Dann hab ich gesagt, das ist doch völliger Quatsch, jetzt etwas anzu­fangen, wo du schon genau weißt, in einem Jahr wirst du den anrufen und sagen, ich kann das nicht mehr bezahlen. Das ist doch ein biss­chen schwierig mit der finan­zi­ellen Situa­tion. Es macht keinen Sinn, Sachen anzu­fangen, wenn du eine sehr hohe Wahr­schein­lich­keit hast, dass es in nächster Zeit nicht mehr klappen wird.

Beispiel Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung

Das erlebe ich übri­gens auch bei Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rungen. Ich habe jetzt z.B. auch ein junges Pärchen gehabt, die sich für eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung inter­es­siert haben, weil sie da gerade ein Haus hatten. Da war es nicht nur so, dass es ganz schön knapp war, weil sie noch gar nicht voll arbeiten war und er auch jetzt nicht die Welt verdient hat. Da war es also so, dass ich gesagt habe, eigent­lich würde ich sowieso schon mal gar nicht finan­zieren. Dann kommt aber noch hinzu, dass die dann gesagt haben, wenn wir dann ein Haus haben, dann ist dann sicher­lich auch mal geplant, dass wir die Familie ausbauen. Das sagt man so glaube ich nicht. Also, dass wir Familie gründen, dass ein, zwei Kinder dazu­kommen. Dann hab ich gesagt, siehst du, dann weißt du doch ganz genau, dass wenn es jetzt schon knapp ist und deine Frau später dann gar nicht mehr arbeitet, dann wird es doch defi­nitiv so sein, aufgrund der Eltern­zeit dann zum Beispiel, dass das Haus­halts­ein­kommen nochmal eine ganze Ecke runter­fällt. Und wie soll das denn dann funk­tio­nieren mit der Finan­zie­rung? Also heute hätte es mit Ach und Krach, sage ich jetzt mal über­trieben gesagt noch geklappt.

Aber es ist doch absehbar, dass in den nächsten ein, zwei, drei Jahren das Einkommen sich nochmal stark verän­dert nach unten, aufgrund der Kinder, die dann kommen werden und weil die Frau dann nicht mehr arbeiten geht und das Eltern­geld gleicht das auch nicht wirk­lich aus. Dann ist es doch Quatsch, jetzt über eine Finan­zie­rung zu reden, wenn man nicht so weit­sichtig ist und mal über­legt, was passiert denn eigent­lich in nächster Zeit.

Und solche Fälle hab ich öfters mal. Ich verstehe dann manchmal wirk­lich nicht, warum das dann so ist und das wird lang­fristig geplant. Es werden Verträge geplant oder auch Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rungen geplant, wo jetzt schon fest­steht, dass es nicht funk­tio­nieren wird. Warum so etwas passiert, ist ganz klar. Natür­lich will der Berater in dem Fall oder Verkäufer den Umsatz mitnehmen und jetzt mal schnell ein biss­chen Geschäft machen. Ich halte das für komplett falsch. Unter­neh­me­risch, weil du sowieso im schlimmsten Fall dann hinterher einen Storno hast als Berater und auf der anderen Seite auch vor allen Dingen aus Kundensicht.

Es ist ja keinem geholfen, wenn du dann hinterher einen Vertrag, wo du schon Kosten bezahlt hast, dann wieder stor­nieren musst oder ruhend stellen musst. Und dann kannst du auch später anfangen. Das gilt natür­lich nicht für flexible Spar­formen. Natür­lich ist es gut, wenn man jetzt weiß, ich kann das jetzt eine Weile machen. Dass man dann sagt, ich lege jetzt was aufs Tages­geld­konto oder ich packe jetzt mal ein biss­chen mehr in den ETF Spar­plan. Das sind ja flexible Sachen, aber Alters­vor­sor­ge­ver­träge wie z.B. Renten­ver­si­che­rungen oder so. Die sind ja schon eher fest. Und wenn du jetzt z.B. eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung machst, dann ist die auch fest. Es sei denn, man gestaltet sie so, dass man einen flexi­blen Teil mit einplant. Dann könnte man darüber nach­denken. Aber soweit kommen ja viele gar nicht in der Finan­zie­rungs­pla­nung. Und wie gesagt, es ist dir nicht geholfen, wenn du jetzt Finanz­ver­träge abschließt, die du mittel­fristig gar nicht bedienen kannst und dann lass es doch lieber.

Zuerst eine liquide Reserve aufbauen 

Anderes Beispiel, ich hatte auch jetzt eine Bera­tung mit jemandem, die hat gerade ange­fangen zu arbeiten und hat dann schon sehr sehr hohe Spar­mo­ti­va­tion gehabt. Wollte dann halt alle mögli­chen Sachen machen und dann habe ich gesagt, ich würde ganz vorsichtig rangehen. Sinn­voller wäre es jetzt erst einmal eine liquide Reserve aufzu­bauen, dass zumin­dest mal so ein, zwei, drei, vier, fünf Tausend Euro auf der Seite sind, damit man nicht wegen jeder Klei­nig­keit, weil der Kühl­schrank gerade ein biss­chen laut brummt oder weil am Auto was ist, damit man nicht wegen jeder Klei­nig­keit in den Dispo muss oder eine Finan­zie­rung machen muss. Und das gilt übri­gens auch für so Klei­nig­keiten, wie zum Beispiel ein geplanter Umzug oder ein geplantes Auto.

Also da war jetzt zum Beispiel auch Jemand, die hat noch keinen Führer­schein, macht jetzt einen Führer­schein und dann weiß ich doch ganz genau, so ein Auto kostet dann auch mal wieder Geld und das im Unter­halt. Das heißt, dass monat­lich frei verfüg­bare Einkommen verän­dert sich doch nochmal. Und wenn du jetzt in einer kleinen Wohnung wohnst und ziehst dann um und hast 500 Euro mehr Wohn­kosten, dann muss das auch in die Über­le­gungen mit einfließen. Lass dich jetzt also nicht von Finanz­be­ra­tern oder Verkäu­fern dazu bringen, jetzt etwas zu machen, wo du genau weißt, das ist nicht ganz sicher, dass du das auch weiter­führen kannst.

Dann mach lieber etwas Kurz­fris­tiges und Flexi­bles, auch wenn du da auf Rendite verzichtet, z.B. jetzt auf einem Tages­geld­konto. Da gibt es halt keine Zinsen. Aber das ist auch erst mal gar nicht wichtig, wenn es darum geht, eine Reserve aufzu­bauen. Und wenn du sagst, mittel­fristig will ich sowieso dann wieder einsteigen, dann kannst du auch einen ETF Spar­plan machen, der ist dann flexibel. Und wenn du soweit bist, dass du sagen kannst, jetzt bin ich safe, jetzt bin ich im Einkommen voll drin. Das wird jetzt auch so weiter­laufen und tenden­ziell eher noch steigen. Die Ausgaben werden sich nicht groß­artig verän­dern in der nächsten Zeit. Dann können wir über solche Sachen spre­chen wie Alters­vor­sor­ge­ver­träge und lang­fris­tige Planungen.

Mache einen Termin mit mir aus

Wenn du bei sowas keinen unab­hän­gigen Ansprech­partner hast, dann komm gerne zu mir, machen mit mir einen Kennen­lern­termin. Dann können wir mal darüber reden, wie ich so arbeite, wie ich dir helfen kann und wie das Ganze dann funk­tio­nieren könnte für dich. Wenn dir das Video gefallen hat, würde ich mich über ein Like freuen. Daumen hoch. Und wenn du den Kanal noch nicht abon­niert hast, dann kannst du das hier unten machen und die Glocke anschalten. Bedeutet, du kriegst eine Benach­rich­ti­gung, wenn hier ein neues Video erscheint. Jetzt erst mal schöne Tage. Schönes Wochen­ende. Bis dann der Lehnen.

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Hinweis zur Terminbuchung

Bitte buche nur dann einen Termin mit mir, wenn du mit mir zusammenarbeiten möchtest. Reine Informationsanfragen kann ich (aufgrund der hohen Nachfrage) in Terminen nicht bearbeiten. Dazu kannst du mir aber gerne über das Kontaktformular schreiben. 

Hinweis zum Jahresende

Das Jahr ist fast vorbei und ich kann keine Termine mehr in 2021 anbieten. Sollte ein Abschluss von Altersvorsorgeverträgen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen gewünscht sein, bitte Eiltermin buchen oder eine Eilanfrage stellen. BU geht dieses Jahr nur noch bei einwandfreier Gesundheitshistorie. Ausführliche Risikovoranfrage erst wieder ab Januar möglich.