Leis¬≠tungen im gesetz¬≠li¬≠chen Gesund¬≠heits¬≠system ūüėß ‚ÄĒ REICHT dir das?!

Worum geht es?

Auf welche Leis­tungen hast du im gesetz­li­chen Gesund­heits­system Anspruch? In diesem Video zeige ich dir, was das Sozi­al­ge­setz­buch zum Wirt­schaft­lich­keits­gebot sagt. Die private Kran­ken­ver­si­che­rung hat einen entschei­denden Unterschied.

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Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Stell dir mal vor, du planst Urlaub und du willst es mal so richtig krachen lassen und willst es dir gut gehen lassen, und das hast du dir verdient. Jetzt fragst du einen Kumpel und der sagt, ja, ich k√∂nnte dir was empfehlen, wo wir letztes Jahr waren, das w√ľrde ich dir weiter¬≠emp¬≠fehlen. Und dann fragst du, und erz√§hl mal, wie war es denn? Ja, es war auf jeden Fall ausrei¬≠chend, sagt er dann. Ja, und die Unter¬≠kunft? Ein richtig tolles Hotel, oder was? Ja, sagt er, das war auf jeden Fall zweck¬≠m√§√üig. Ja, und was hat dir jetzt gefallen, warum sollte ich da jetzt auch hinfahren? Was w√ľrdest du sagen, was ist so dein Haupt¬≠ar¬≠gu¬≠ment, dein Haupt¬≠vor¬≠teil? Ja also, es war auf jeden Fall schon auch wirt¬≠schaft¬≠lich. W√ľrdest du sagen, Mensch, das h√∂rt sich genau nach meinem Urlaub an, Wahn¬≠sinn, gib mir mal die Adresse, da will ich auf jeden Fall auch hin? Oder k√∂nn¬≠test du dir vorstellen, nein, irgendwie glaube ich, gucke ich noch mal ein biss¬≠chen weiter.

Genau das gleiche mit dem Auto, als Beispiel. Du w√ľrdest jetzt also sagen, ich suche mir ein neues Auto raus. Und die Haupt¬≠ar¬≠gu¬≠mente, die dir da einfallen, sind, es muss auf jeden Fall wirt¬≠schaft¬≠lich sein, es muss ausrei¬≠chend und auch zweck¬≠dien¬≠lich sein. Wenn dich diese beiden Beispiele nicht packen, nimm dir halt irgend¬≠einen anderen Bereich aus dem Leben, wo du sagst, das ist es mir wert, das ist mir wichtig, da will ich es gut haben. Ob das jetzt Ern√§h¬≠rung ist oder Klei¬≠dung oder Hobbies, was auch immer. W√ľrdest du dich begn√ľgen mit ausrei¬≠chend, zweck¬≠m√§√üig und wirt¬≠schaft¬≠lich? Und wenn du die Antwort f√ľr dich gefunden hast, dann zeige ich dir gleich mal das deut¬≠sche Gesetz.

Ich kam jetzt darauf durch eine Bera¬≠tung, die ich in den letzten Tagen hatte. Da ging es genau um dieses Thema und das war dem Mandanten in dem Fall gar nicht so richtig klar. Und das ist ja manchmal so, dass man sich selber gar nicht so viele Gedanken macht √ľber Dinge, die man selber f√ľr selbst¬≠ver¬≠st√§nd¬≠lich h√§lt. Und ich hab mir gedacht, ich mache dazu jetzt mal ein Video.

Und zwar geht es hier um das deut¬≠sche Sozi¬≠al¬≠ge¬≠setz¬≠buch, das ich dir jetzt mal hier zeige. Das Sozi¬≠al¬≠ge¬≠setz¬≠buch im f√ľnften Buch, im Bereich der gesetz¬≠li¬≠chen Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung, geht im Para¬≠graph zw√∂lf darauf ein, wie so eine Leis¬≠tung aussehen m√ľsste. Und zwar sagt das Sozi¬≠al¬≠ge¬≠setz¬≠buch, die Leis¬≠tungen m√ľssen ausrei¬≠chend, zweck¬≠m√§√üig und wirt¬≠schaft¬≠lich sein. Also die Leis¬≠tungen, die du aus dem Gesund¬≠heits¬≠system erwarten kannst. Sie d√ľrfen das Ma√ü des Notwen¬≠digen nicht √ľber¬≠schreiten. Leis¬≠tungen, die nicht notwendig oder unwirt¬≠schaft¬≠lich sind, k√∂nnen Versi¬≠cherte nicht bean¬≠spru¬≠chen. D√ľrfen die Leis¬≠tungs¬≠er¬≠bringer, also die √Ąrzte oder Behandler, auch nicht bewirken und die Kran¬≠ken¬≠kassen nicht bewil¬≠ligen. Das ist der Grund¬≠satz. Und das ist gleich¬≠zeitig auch dein Anspruch an das deut¬≠sche Gesund¬≠heits¬≠system. Wenn du also Leis¬≠tungen bean¬≠spruchst, weil du sagst, ja, ich bin krank, ich muss behan¬≠delt werden, ich m√∂chte hier gerne Top of the Top, das Beste was geht. Dann wirst du im schlimmsten Fall verwiesen auf das Wirt¬≠schaft¬≠lich¬≠lich¬≠keits¬≠gebot, wonach es hei√üt, es muss ja ausrei¬≠chend, zweck¬≠m√§√üig und wirt¬≠schaft¬≠lich sein. Viel¬≠leicht kannst du dir auch als Laie vorstellen, dass das nicht unbe¬≠dingt immer gut sein muss und erst recht nicht sehr gut oder nach deinen Vorstellungen.

Wie gesagt, stell dir das mal vor in anderen Berei¬≠chen in deinem Leben. Und w√ľrdest du dich damit begn√ľgen, eine ausrei¬≠chende Behand¬≠lung, eine ausrei¬≠chende Ern√§h¬≠rung? Was w√ľrde dann eine ausrei¬≠chende oder eine zweck¬≠m√§¬≠√üige Ern√§h¬≠rung sein? Du kannst auch dir eine Packung Wein¬≠gummi rein¬≠hauen und bist du auch satt? Hast du auf jeden Fall erst einmal ein biss¬≠chen Ruhe, das Magen grum¬≠meln h√∂rt auf. Ob das jetzt so gut ist, wei√ü ich nicht. Und das ganze f√ľr jeden anderen Bereich auch. Nur im Bereich des Gesund¬≠heits¬≠we¬≠sens macht man sich ja so selten Gedanken darum. Warum ist das so? Weil in der Regel hat man ja nicht so viele Krank¬≠heits- und Gesund¬≠heits¬≠vor¬≠f√§lle. Das hei√üt also, wenn du mal was hast, eine kleine Erk√§l¬≠tung, Schnupfen, eine Grippe, dann gehst du zum Arzt, legst deine Karte hin, geht wieder zur√ľck und fertig. Dann war‚Äôs das, du hast kaum Ber√ľh¬≠rung damit.

Dieses Thema kommt zum Tragen, wenn du mal wirk¬≠lich was Schlimmes hast. Und zum Gl√ľck hast du das wahr¬≠schein¬≠lich bisher noch nicht gehabt. Aber stell dir einfach mal die Frage, was w√ľrde denn passieren, wenn du wirk¬≠lich mal schwer erkrankst? Du hast jetzt einen schweren Herz¬≠in¬≠farkt, du hast einen Tumor, du hast irgend¬≠eine au√üer¬≠ge¬≠w√∂hn¬≠liche Erkran¬≠kung. Wie m√∂ch¬≠test du gerne behan¬≠delt werden? Das Wich¬≠tigste, sagt man ja immer so, ist die Gesund¬≠heit. Und in dem Fall kann ich dir sagen, das sagt jeder meiner Mandanten. Jeder, der schon mal irgendwie eine schwere Krank¬≠heit hatte, sagt, in dem Augen¬≠blick ist alles egal. Es ist auch nicht mehr wichtig was f√ľr ein Auto du f√§hrst, auch nicht ob du eine Desi¬≠gner Tasche hast oder irgendwas tolles am Hand¬≠ge¬≠lenk. Es ist nur noch wichtig, dass du irgendwie m√∂glichst gesund wirst. Und wenn daf√ľr eine Chance besteht, dann willst du die auch nutzen. Wenn diese Chance aber aus so einer Sicht nicht zweck¬≠m√§√üig oder wirt¬≠schaft¬≠lich ist, wird dir diese Chance viel¬≠leicht verwehrt. Und das ist ein Gedanke, den ich an dieser Stelle mal rein¬≠bringen will in dieses Thema gesetz¬≠liche Gesund¬≠heits¬≠ver¬≠sor¬≠gung. Und wenn du mit diesem Gedanken mal in dich gehst und f√ľr dich eine Meinung findest, wie ist dein Anspruch, was m√∂ch¬≠test du eigent¬≠lich gerne haben? Dann hast du auch schon eine Tendenz, ob die private Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung oder die gesetz¬≠liche Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung f√ľr dich die rich¬≠tige ist.

Manchmal kommt noch dazu, dass viele Leute gerade jetzt auch in dem Bereich, wo ich oft berate, die dann halt frei¬≠willig versi¬≠chert sind, die zahlen halt unglaub¬≠lich viel Geld f√ľr genau diese Leis¬≠tungen. Da sind wir also mit der Pfle¬≠ge¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung zusammen bei √ľber 900 ‚ā¨, die mitt¬≠ler¬≠weile √ľber die Theke wandern, mithilfe des Arbeit¬≠ge¬≠bers und dir, f√ľr eine mittel¬≠m√§¬≠√üige Leis¬≠tung, die √ľbri¬≠gens auch jeder¬≠zeit ver√§n¬≠dert werden kann. Das hei√üt, das, was heute an Leis¬≠tungen im Raum steht, muss nicht unbe¬≠dingt auch morgen so sein. Das hei√üt also, diese Leis¬≠tungen k√∂nnen jeder¬≠zeit ver√§n¬≠dert werden, die Beitr√§ge √ľbri¬≠gens auch. Und wenn man sich dann mal anschaut, gehen wir mal auf was anderes, wie das auch in der Vergan¬≠gen¬≠heit passiert ist. Wenn wir uns hier mal die gesetz¬≠li¬≠chen Versi¬≠cherten nehmen, die Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rungs¬≠bei¬≠tr√§ge, dann k√∂nnen sich die j√ľngeren Leute von heute gar nicht vorstellen, dass es mal Zeiten gab, wo du in den 90er oder 80er Jahren gerade mal 183 ‚ā¨ f√ľr die Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung bezahlt hast. Und mitt¬≠ler¬≠weile bist du bei √ľber 700 ‚ā¨, fast 800 ‚ā¨. Nur Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung Pflege kommt noch mal dazu. In den 70er Jahren auch wirk¬≠lich v√∂llig undenkbar. Nat√ľr¬≠lich jetzt Infla¬≠tion und so weiter, ich wei√ü, aber 50 ‚ā¨ f√ľr die Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung h√∂rt sich schon wenig an, oder? Und das ist dann halt konti¬≠nu¬≠ier¬≠lich ange¬≠stiegen. Und mitt¬≠ler¬≠weile sind wir bei einer Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung schon bei 769 ‚ā¨ als H√∂chst¬≠be¬≠trag. Und da w√ľrde man sich jetzt nat√ľr¬≠lich die Frage stellen, wie ist das mit den Leis¬≠tungen eigent¬≠lich? Die sind witzi¬≠ger¬≠weise parallel nach unten gegangen. So, und wenn wir jetzt √ľber die private Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung spre¬≠chen, also zumin¬≠dest wenn ich mit meinen Mandanten dar√ľber spreche, dann geht es nicht um Beitr√§ge, dann geht es vorrangig erst mal um den Anspruch an die eigene Gesund¬≠heits¬≠ver¬≠sor¬≠gung. Und das ist auch das Wich¬≠tigste, was ich dir an die Hand geben kann, wenn du dich mit dem Thema besch√§f¬≠tigst oder wenn das Thema an dich heran¬≠ge¬≠tragen wird, weil viel¬≠leicht ein Versi¬≠che¬≠rungs¬≠mensch aus deiner Umge¬≠bung spitz bekommen hat, dass du frei¬≠willig kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠chert bist.

Lass dir nicht so von Beitr√§gen erz√§hlen, es geht in der privaten Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung im Vergleich zur gesetz¬≠li¬≠chen, immer erst mal nur um Leis¬≠tungen, gerade f√ľr Ange¬≠stellte. Wenn du das nicht beach¬≠test, dann hei√üt das irgend¬≠wann mal kommen Probleme mit dem Thema Finan¬≠zie¬≠rung und Ausfi¬≠nan¬≠zie¬≠rung, im Renten¬≠alter insbe¬≠son¬≠dere. Aber die Haupt¬≠mo¬≠ti¬≠va¬≠tion sollte immer erst mal sein, wie m√∂chte ich eigent¬≠lich versorgt werden, wenn ich mal wirk¬≠lich was habe? Und das muss nicht immer nur das gro√üe, schlimme Drama sein. Es kann halt auch schon mal im kleinen Bereich sein. Wenn du sagst, was ist jetzt eigent¬≠lich mit alter¬≠na¬≠tiven Heil¬≠me¬≠thoden oder solche Dinge? Das sind alles Dinge, die du dir in deinem eigenen Leis¬≠tungs¬≠ka¬≠talog zusam¬≠men¬≠stellen kannst oder deinem eigenen Leis¬≠tungs¬≠port¬≠folio, weil du es dir tarif¬≠lich aussuchst. Bei der gesetz¬≠li¬≠chen Kran¬≠ken¬≠ver¬≠si¬≠che¬≠rung bist du halt grund¬≠s√§tz¬≠lich erst mal dem ausge¬≠lie¬≠fert, was so gesagt wird und das kann sich eben auch ver√§n¬≠dern, wie gesagt.

Das sollte einfach erst mal nur ein kleiner Hinweis sein in diese Rich¬≠tung, was das Thema Leis¬≠tung betrifft. Und wenn du dich f√ľr dieses Thema inter¬≠es¬≠sierst, dann schreib mir gerne mal in die Kommen¬≠tare, was du zu dem Thema gerne h√∂ren m√∂ch¬≠test. Dann kann ich mir auf jeden Fall mal √ľber¬≠legen, welche Videos hier viel¬≠leicht am besten als n√§chstes dran¬≠kommen zu dem Thema. Wenn du den Kanal noch nicht abon¬≠niert hast, w√ľrde ich dir das auf jeden Fall empfehlen und ich verlinke dir mal hier ein paar Videos, die f√ľr dich auch inter¬≠es¬≠sant sein k√∂nnten. Wir sehen uns im n√§chsten Video wieder. Bis dann. Der Lehnen.

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Hinweis zum Jahresende

Das Jahr ist fast vorbei und ich kann keine Termine mehr in 2021 anbieten. Sollte ein Abschluss von Altersvorsorgevertr√§gen oder Berufsunf√§higkeitsversicherungen gew√ľnscht sein, bitte Eiltermin buchen oder eine Eilanfrage stellen. BU geht dieses Jahr nur noch bei einwandfreier Gesundheitshistorie. Ausf√ľhrliche Risikovoranfrage erst wieder ab Januar m√∂glich.