Nach­teile Wohn­riester — DU WIRST ES BEREUEN!

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Worum geht es?

Die Nach­teile der Wohn­riester sind oftmals erheb­lich. Dennoch wird die Wahr­heit dieser immer häufiger verschwiegen. In diesem Video zeige ich dir, warum du Wohn­riester ein Leben lang bereuen wirst.

Die Nach­teile der Wohnriester

Im Wesent­li­chen gibt es bei der Wohn­riester zwei erheb­liche Nach­teile. Der erste Nach­teil steht im Zusam­men­hang mit der Riester-Rente. Bei der Riester-Rente unter­scheidet man zwischen zwei Phasen. Der Spar­phase, in der die Beiträge von der Steuer abge­setzt werden können und somit ein Steu­er­vor­teil entsteht. Und der anschlie­ßenden Renten­phase, in der die erhal­tende Rente eben­falls versteuert werden muss. Um die hinterher zu versteu­ernde Summe ermit­teln zu können, gibt es das Wohn­för­der­konto.

Wohn­för­der­konto

Bei dem Wohn­för­der­konto handelt es sich um ein virtu­elles Konto. Auf diesem werden jedes Jahr die Riester-Beiträge, welche in den Riester-Bauspar­ver­trag einge­zahlt werden, gesam­melt und gebucht. Das Ganze wird dann mit 2% Zinsen verzinst. Das bedeutet, in der Zeit, in der du sparst, sorgen die Spar­bei­träge und die Verzin­sung dafür, dass der Saldo deines Wohn­för­der­kontos immer weiter ansteigt. Zum Renten­be­ginn wird das gesamte Konto aufge­löst. Das bedeutet, der Betrag, der sich ange­sam­melt hat, muss dann wiederum versteuert werden.

Nehmen wir an, du sparst 30 Jahre lang jähr­lich den Höchst­bei­trag von 2.100 Euro ein. Auf den entste­henden Betrag kannst du nun entweder Steuern rauf zahlen. Darauf erhältst du einen Rabatt von 30 Prozent. Oder du entschei­dest dich für eine Raten­zah­lung, bis du 85 Jahre alt bist. Nach 30 Jahren hätte dein Wohn­för­der­konto einen Stand von 86.600 Euro. Dieser Betrag muss dann bei Renten­ein­tritt versteuert werden. Bei der Einmal­zah­lung müss­test du von diesem Betrag also nur 70 Prozent versteuern. Entschei­dest du dich jedoch für diese Möglich­keit, dürf­test du die Immo­bilie 20 Jahre lang nicht verkaufen. Ein Verstoß dagegen hätte eine Strafe zu Folge. Das Andert­halb­fache der 30 Prozent, die du gespart hast, müssten dann nach­ver­steuert werden. Der Rabatt­be­trag muss im Nach­hinein wiederum nochmal versteuert werden.

Beispiel

Gucken wir uns das Problem der Wohn­riester jetzt noch mal genauer an. Ange­nommen, du hast ein zu versteu­erndes Einkommen von 40.000 Euro. Von den 86.600 Euro müssen 70 Prozent versteuert werden, also 60.620 Euro. Dadurch entsteht eine Steu­er­last von 21.674 Euro, welche du schließ­lich in Raten oder einmalig versteuern kannst. Wenn du dich für die Raten­zah­lung entschei­dest, zahlst du also jähr­lich 1.395 Euro, bis du 85 Jahre alt bist.

Mit der Wohn­riester bezahlst du also ein Leben lang Steuern auf eine Immo­bilie, die du schon lange abge­zahlt hast.

Förder­schäd­liche Verwendung

Die förder­schäd­liche Verwen­dung ist ein weiterer Nach­teil der Wohn­riester. Hierbei handelt es sich um unvor­her­seh­bare Ereig­nisse, die in deinem Leben auftreten könnten, womit der Staat im Rahmen der Förde­rung nicht rechnet. Dazu gehört das Umziehen ins Ausland oder beispiels­weise der Tod. Aber auch das Vermieten der gekauften Immo­bilie, um ein biss­chen Zusatz­rente zu kassieren. Die förder­schäd­liche Verwen­dung ist verein­facht gesagt, das Aufgeben der Selbst­nut­zung. Die staat­liche Förde­rung ist dafür da, deine Alters­vor­sorge zu sichern oder zumin­dest zu unter­stützen. Die Alters­vor­sorge soll dadurch unter­stützt werden, dass du keine Miete mehr zahlst. Deshalb gibt es Wohn­riester. Wenn du aber die Immo­bilie nicht mehr für dich selbst nutzt, was vom Staat nicht vorher­ge­sehen ist, gilt dies als förder­schäd­lich und die Förde­rung muss zurück­ge­zahlt werden.

Sonder­fälle

Sonder­fälle bei der Wohn­riester gibt es, wenn du z.B. vor Renten­be­ginn beruf­lich bedingt umziehst. Dort ist es möglich, die Wohnung oder das Haus zu vermieten. Jedoch muss du bei Renten­ein­tritt wieder in die ursprüng­liche Immo­bilie zurück­ziehen. Das muss auch nach­ge­wiesen werden. Eine andere Situa­tion wäre, wenn du inner­halb eines Jahres nach Aufgabe der Selbst­nut­zung den Stand des Wohn­för­der­kontos auf einen anderen Riester-Vertrag einzahlst. Die Förde­rung bleibt dann erhalten.

Tod vor Rentenbeginn 

Stirbst du vor dem Renten­be­ginn, hast zu diesem Zeit­punkt jedoch deine Immo­bilie selbst genutzt, wird der zu versteu­ernde Betrag deinem Einkommen zuge­rechnet. Die Förde­rung fällt also weg und die Erben haben eine höhere Erbschafts­steuer zu zahlen. Bei Ehepart­nern kann das Wohn­för­der­konto auf den Partner über­tragen werden. Dieser müsste dann ab Renten­be­ginn den Betrag versteuern. Mit dem Todes­fall verfällt die Steu­er­schuld also nicht, sondern sie wird auf den Ehepartner über­tragen. Jedoch muss auch dieser die Immo­bilie selbst nutzen. Ansonsten müsste die Förde­rungen zurück­ge­zahlt werden. Das ganze Wohn-Riester Thema ist also ziem­lich unflexibel.

Tod nach Rentenbeginn

Bei Tod nach dem Renten­be­ginn in der Wohn­riester, müssen die Erben das Guthaben des Wohn­för­der­kontos voll versteuern. Das heißt, man erbt zwar eine Immo­bilie, muss das Wohn­för­der­konto jedoch gleich­zeitig versteuern.

Finger weg von der Wohn-Riester

All diese Nach­teile sollten nun deut­lich machen, dass Wohn­riester alles andere als sinn­voll ist. Zurecht stellt sich die Frage, was man tun kann, wenn man schon solch einen Vertrag hat. Gerne helfe ich dir als unab­hän­giger Finan­zie­rungs­be­rater in Dort­mund dabei, dafür eine Lösung zu finden. Verein­bare gerne einen Termin mit mir, damit ich dir all die Möglich­keiten zeigen kann, um deinen Wohn-Riester-Vertrag umzugestalten.

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