Rechts­schutz­ver­si­che­rung sinn­voll?! Worauf Du achten solltest!

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Worum geht es?

In welchen Fällen eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung sinn­voll ist und auf was du beim Abschluss der Versi­che­rung achten soll­test, erkläre ich dir in diesem Video. 

Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Ich werde öfter mal gefragt, ob eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung sinn­voll ist und worauf man da so achten sollte. Und genau darum soll es im heutigen Video mal gehen und ich werde auch mal darauf eingehen, was eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung mit einer Kranken- und Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zu tun haben könnte.

Tach zusammen. Hier ist der Lehnen, ich bin unab­hän­giger Finanz- und Versi­che­rungs­makler und berate meine Mandanten online, ganz­heit­lich und konzep­tio­nell. Und zu dieser Grun­de­bene der Basis­ab­si­che­rung gehört auch der Bereich der Sach­ver­si­che­rungen und darein gehört auch die Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Mandanten fragen mich danach, ob eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung sinn­voll ist oder haben teil­weise auch eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Und ich will heute mal darauf eingehen, worauf man denn da achten sollte und wie eigent­lich meine Meinung dazu ist. Grund­sätz­lich muss man sagen, die Rechts­schutz­ver­si­che­rung ist wahr­schein­lich eine der Sparten oder der Produkt­arten, die immer dann ange­fragt werden, wenn es eigent­lich schon zu spät ist.

So nach Motto, ich hab da jetzt gerade mal so ein Thema, so ein recht­li­ches kann ich nochmal schnell eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung machen? Da muss man sagen, dass es dann in der Regel schon zu spät. Denn eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung hat natür­lich nur dann Deckungen, wenn der Versi­che­rungs­fall nach Versi­che­rungs­be­ginn einge­treten ist. Wenn du also jetzt einen Scha­den­fall hast im Sinne der Rechts­schutz­ver­si­che­rung, dann ist es zu spät, jetzt mal schnell eine zu machen, denn dann wäre dieser Fall eben nicht mehr versichert.

Abge­sehen davon hat man bei den meisten Tarifen auch eine Warte­zeit von durch­schnitt­lich drei Monaten, sodass nach Beginn erstmal drei Monate für viele Bereiche gar keine Deckung besteht. Also wenn man sich über sowas Gedanken macht, dann soll man das natür­lich machen, bevor man irgend­welche Probleme hat. Und lass uns mal gemeinsam darüber spre­chen, was denn eigent­lich so eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung bedeutet.

Was bedeutet eine Rechtsschutzversicherung?

In erster Linie bedeutet für mich eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung Chan­cen­gleich­heit. Das heißt also, dass ich im Grunde genommen, egal wie stark der Gegner ist, immer die Möglich­keit habe, mich recht­lich vertreten zu lassen. Ich selbst habe natür­lich auch eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Im Bereich, Privat, Beruf, Verkehr halte ich das auch wirk­lich für sehr sinn­voll, weil es geht nicht immer darum, ob du jetzt beson­ders streit­süchtig bist. Das ist nämlich manchmal eine Aussage, die Leute dann so treffen, so ja, ich glaube eigent­lich nicht, dass ich eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung brauche, weil ich bin nicht beson­ders streit­süchtig. Das kann viel­leicht sein, aber darum geht es jetzt auch gar nicht. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung sorgt dafür, dass du Rechts­bei­stand hast und den musst du natür­lich nicht haben, wenn du jetzt sagst, ich will jetzt hier gerade mal den Nach­barn verklagen, weil da wächst der Ast vom Kirsch­baum, der berühmte wächst auf meinem Grund­stück und da will ich jetzt mal ein kleines Brief­chen schreiben oder der Nachbar macht die Musik zu laut. Sowas finde ich auch ziem­lich bescheuert. Da braucht man abge­sehen davon aber auch gar keine Rechts­schutz­ver­si­che­rung für.

Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung kann aber dafür sorgen, dass du auch gegen einen über­mäch­tigen Gegner gute Chancen hast, mit deinem Recht durch­zu­kommen. Es gibt immer so ein Sprich­wort in der Branche. Recht haben und Recht bekommen ist immer etwas Unter­schied­li­ches. Und das ist leider so. Denn irgend­wann kann es passieren, dass du selber sagst, ich habe jetzt keine Lust mehr den Anwalt zu bezahlen, ich lass das jetzt. Und dann kann das durchaus sein, dass auch wenn du recht hast, dass du dann den Kürzeren ziehst. Das finde ich nicht so gut. Ich bin also ein großer Freund von Wahl­frei­heit, von Chan­cen­gleich­heit und in dem Fall ist das im Bereich des Recht­li­chen genauso. Wenn du nämlich eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung hast und du weißt ganz genau der Anwalt wird bezahlt, die Gerichts­kosten werden bezahlt, es wird alles bezahlt, dann gibst du natür­lich Vollgas, um dein Recht durch­zu­setzen, wenn es denn Sinn macht.

Für welche Fälle könnte das jetzt Sinn machen? Es ist meiner Meinung nach wirk­lich über­haupt nicht sinn­voll, für Klei­nig­keiten direkt zum Anwalt zu laufen, weil dann würde ich eher mal so einen 80 Euro Anwalts­brief selber bezahlen, als da für die Rechts­schutz­ver­si­che­rung in Anspruch zu nehmen. Es ist nämlich wie bei allen Versi­che­rungen auch, wenn du das zu häufig machst, dann wirst du irgend­wann mal raus­ge­schmissen. Musste ich übri­gens selber tatsäch­lich in jungen Jahren schmerz­haft lernen. Ich hab damals, als ich meinen Führer­schein gemacht habe, bei der Fahr­schule, klas­si­scher­weise so eine Verkehrs Rechts­schutz­ver­si­che­rung abge­schlossen. Und dann habe ich so gedacht, ja cool, dann hab ich ja jetzt eine Anwalts­flat­rate. Und als 18 jähriger Fahr­an­fänger war das dann natür­lich so, dass ich Knöll­chen kassiert hab, falsch geparkt hab, zu schnell gefahren bin und so weiter und so fort. Und ich bin jedes Mal zum Anwalt gelaufen und hab jedes Mal gedacht, ja dann mach mal, guck mal, ob wir was raus­holen können. Die Anwältin hat natür­lich damals gesagt, ja, machen wir gerne, kein Problem, die hat ja damit Geld verdient. Die Versi­che­rung hat aller­dings irgend­wann dann mal gesagt so, ja, das ist zwar schön mit ihnen, aber wir würden uns dann mal von ihnen verab­schieden, wir kündigen den Vertrag. Es gilt also wie in vielen anderen Berei­chen auch, wenn man es über­treibt, dann wird man auch viel­leicht mal riskieren, dass man von der Versi­che­rung raus­ge­schmissen wird. Und das sollte man nicht machen, weil dann ist es auch immer schwierig, eine neue Versi­che­rung zu bekommen.

Es kann also Bereiche geben, wo es dann wirk­lich sinn­voll ist, einen Anwalt einzu­setzen. Und das ist dann, wenn du zum Beispiel dich wehren musst gegen unbe­rech­tigte Vorwürfe, auch da wieder aus eigener Erfah­rung. Ich habe irgend­wann mal vor 20 Jahren einen Brief bekommen, von der Staats­an­walt­schaft war das, glaube ich oder von der Polizei. Da hieß es auf jeden Fall, dass ich ange­zeigt wurde wegen fahr­läs­siger Körper­ver­let­zung im Stra­ßen­ver­kehr, irgendwie sowas, ich weiß nicht, wie man das nennt. Auf jeden Fall war es so, dass irgend­je­mand behauptet hat, ich wäre durch eine 30er Zone so schnell gefahren, dass die Dame damals zurück­treten musste und gestol­pert ist über den Bürger­steig und sich dabei das Hand­ge­lenk gebro­chen hat. Und ohne Scheiß zu 100 Prozent bin ich sicher, das war auf gar keinen Fall so. Ich fahre nämlich nicht schnell durch 30er Zonen. Aber wie gesagt, ich hatte halt diesen Brief dann bekommen und dann wurde das natür­lich auch verfolgt. Jetzt musste ich mich also irgendwie zur Wehr setzen und in dem Fall hat das dann natür­lich meine Rechts­schutz­ver­si­che­rung damals übernommen.

Und das ist so ein Punkt. Selbst wenn du selbst nicht streit­süchtig bist, kann es ja immer mal passieren, dass jemand anderes das viel­leicht ist. In dem Fall war das zur Zeit tatsäch­lich relativ schnell einge­stellt. Da gab es über­haupt gar keine Grund­lage für. Aber ich musste mich halt irgendwie wehren. Das kann einen ja in allen mögli­chen Berei­chen treffen und auf der anderen Seite kann eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung halt dafür da sein, dass du deine Inter­essen durch­setzen musst. Weil was ist denn zum Beispiel, wenn es jetzt im Kran­ken­haus zu einem schweren Behand­lungs­fehler kommt? Und du musst jetzt das Kran­ken­haus wegen Schmer­zens­geld, Scha­dens­er­satz, Einkom­mens­aus­fall oder viel­leicht auch wegen dauer­hafter Beschä­di­gung und dementspre­chend Scha­den­er­satz verklagen? Was passiert denn dann, wenn du dich gegen so einen starken Gegner stellen muss? Dann ist es natür­lich sinn­voller, wenn du weißt, ich kann jetzt hier Gas geben, weil das wird halt bezahlt. Und es gibt viele, viele andere Bereiche im Privat­leben, in denen das dann halt mal zum Tragen kommen kann.

Dann gibt es natür­lich den Bereich des Berufs­rechts­schutz. Das heißt also, im Arbeits­recht wirst du dann halt vertreten, wenn du zum Beispiel eine unge­recht­fer­tigte Abmah­nung bekommst oder eine Kündi­gung oder oder oder, ein Abfin­dungs­an­spruch meinet­wegen nicht ordent­lich ist. Und das ist immer schöner, wenn man dann halt weiß, ich kann jetzt hier mein Recht auch wirk­lich erkämpfen. Und dafür finde ich, sollte man ruhig eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung machen, wenn man es sich denn leisten kann. Es ist nicht das Aller­erste, was man machen muss. Es ist aber auch nicht das Letzte, was man machen muss. Also das finde ich schon relativ wichtig, gerade in verschie­denen Berei­chen. Und meine Mandanten machen in der Regel immer das Komplett­paket, sprich also Privat, Beruf, Verkehr und meist auch Wohnungs- und Grund­stücks­rechts­schutz. Dann gibt es halt meis­tens dann halt Tarife, weil es lohnt sich meiner Meinung nach vom Preis-Leis­tungs­ver­hältnis nicht unbe­dingt, wenn man jetzt sagt, okay, Berufs­rechts­schutz ist mir nicht wirk­lich wichtig oder Arbeits­rechts­schutz, den lasse ich jetzt mal weg. Gute Tarife haben das teil­weise auch sowieso alles in einem komplett mit drin und von daher ist das dann in der Regel okay. Und jetzt gibt’s halt ein paar Dinge, die dabei wichtig sind. Und darauf will ich jetzt auch nochmal eingehen.

Spezial-Straf-Rechts­schutz

Was sehr sehr häufig in Rechts­schutz­ver­si­che­rungs­ver­trägen nicht zu finden ist, ist nämlich der Spezial-Straf-Rechts­schutz. Das will ich mal ganz kurz erläu­tern. Wenn du jetzt vorge­worfen bekommst, dass du eine Straftat begangen hast oder ein Vergehen, dann ist es im schlimmsten Fall so, dass der Versi­cherer dann sagt, okay, das ist jetzt aber Straf­recht, das ist nicht gedeckt. Du musst dich aber natür­lich da auch zur Wehr setzen, gerade dann natür­lich, wenn auch der Vorwurf unbe­rech­tigt ist. Und was könnte das jetzt sein? Nehmen wir mal ein ganz einfa­ches Beispiel, was inter­es­san­ter­weise gerade bei Männern immer recht einprägsam ist. Und zwar stellen wir uns mal vor, du hättest jetzt eine Arbeits­kol­legin oder viel­leicht, wenn du leitender Ange­stellter bist, eine Mitar­bei­terin und die findet dich ganz gut. Und dann fragt sie immer so ein biss­chen, na, wollen wir mal was zusammen machen? Und du sagst, nein, nein, lass mich mal in Ruhe, ich bin verhei­ratet, ich habe da kein Inter­esse dran. Und dann kommt irgend­wann ein Brief und da steht dann drin, Vorwurf der sexu­ellen Nöti­gung oder schlimms­ten­falls Vorwurf der Verge­wal­ti­gung. Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt also und du sags,t was spinnt die? Also was ist das denn jetzt? Und natür­lich sollte das jetzt im besten Fall nicht stimmen. Du musst dich aber halt wehren und vertei­digen. Und dementspre­chend brauchst du dann einen Anwalt.

Jetzt rufst du bei deiner Rechts­schutz­ver­si­che­rung an, die sagt dann aber, ja, ist schön, dass Sie uns das mitteilen. Aber da können wir jetzt leider nicht helfen, weil das ist Straf­recht und da sind wir raus. Deshalb brauchst du eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung, meiner Meinung nach mit dem erwei­terten Straf-Rechts­schutz. Und Spezial-Straf-Rechts­schutz ist halt nur in wirk­lich guten Tarifen drin. Und da sollte man halt genau hinschauen, weil wenn man schon eine Versi­che­rung bezahlt, dann finde ich, sollte man es auch richtig machen.

Es ist übri­gens auch nicht über­trieben teuer. Es kostet nicht doppelt so viel wie eine normale Rechts­schutz­ver­si­che­rung oder so ein billig Tarif, sondern es gibt auch ein sehr gutes Preis-Leis­tungs­ver­hältnis, Versi­che­rungen wo der Spezial- Straf­recht-Schutz mit drin ist. Und jetzt denkst du dir ja gut, was ist das jetzt für ein blödes Beispiel, das kann ja nicht wirk­lich passieren. Es gibt aber andere Bereiche, in denen das gleiche Thema zum Tragen kommt. Das heißt, die Grenze, wo es in einen Straf­rechts­be­reich gehen kann, wo der Versi­cherer also aussteigt, die ist recht dünn.

Also nehmen wir mal ein anderes Beispiel, was zum Beispiel sein kann, dein Sohn, wenn du jetzt ein biss­chen älter bist, fährt mit einem Kumpel durch die Gegend. Der Kumpel hat gar keinen Führer­schein und dann wird halt ermit­telt wegen Fahren ohne Fahr­erlaubnis. Dein Sohn wird direkt mit verknackt, obwohl er eigent­lich nur auf dem Beifah­rer­sitz saß. Jetzt musst du dich auch dagegen wehren, uns dann irgendwie versu­chen darzu­legen mithilfe des Anwalts, dass das nur so war, dass er da auf dem Beifah­rer­sitz saß. Also solche Sachen oder auch die der Vorwurf des Betrugs oder der Unter­schla­gung oder oder oder oder. Also es gibt so viele verschie­dene Bereiche und Beispiele, die ich jetzt gar nicht aufführen will. Meine Meinung ist halt, Spezial-Straf­recht-Schutz gehört dann dazu, wenn man sich für eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung interessiert.

Und wenn man sich jetzt für eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung inter­es­siert, dann ist auch wieder meine Meinung. Dann sollte man sich eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung aussu­chen, wo man jetzt nicht unbe­dingt seine anderen Versi­che­rungen noch hat. Am besten ist es viel­leicht sogar, man nimmt einen Versi­cherer, der auch nur reiner Rechts­schutz­ver­si­cherer ist. Was meine ich jetzt damit? Stell dir mal vor, du hast eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Du bist jetzt berufs­un­fähig und hast im schlimmsten Fall jetzt doch Probleme mit der Leis­tungs­prü­fung. Und die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung weigert sich jetzt zu zahlen. Und du musst unterm Strich vor Gericht. Was passiert denn jetzt, wenn du deine Rechts­schutz­ver­si­che­rung im glei­chen Konzern hast, wie du die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung hast? Man weiß es nicht. Ich will dazu gar keine feste Aussage treffen, aber ich hätte ja jetzt persön­lich ein komi­sches Gefühl, wenn ich jetzt weiß, ich muss mit meiner eigenen Versi­che­rung gegen meine eigene Versi­che­rung klagen. Ob das dann zu einem Inter­es­sen­kon­flikt kommt, das kann man natür­lich nie sagen. Es wird immer gesagt, das ist getrennt vonein­ander, sind auch in der Regel natür­lich getrennte Gesell­schaften, also die Sach­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft und die Kran­ken­ver­si­che­rung ist eine andere. Es ist aber trotzdem ein Konzern und ich habe da immer irgendwie ein komi­sches Gefühl bei.

Das gleiche gilt auch für den Bereich Kran­ken­ver­si­che­rung, also die Bereiche, wo es halt wirk­lich auch mal um viel Geld gehen kann. Kann theo­re­tisch auch die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung sein, wo du halt wirk­lich im schlimmsten Fall dich vor Gericht mit dem Versi­cherer streiten musst. Da bin ich immer der Meinung, es ist halt schöner, wenn man einen Versi­cherer hat, der damit im Prinzip gar nichts zu tun hat und wo eine gewisse Unab­hän­gig­keit besteht. Und es gibt Rechts­schutz­ver­si­cherer, die halt nur Rechts­schutz­ver­si­che­rung machen und sonst nichts anderes.

Das ist also zumin­dest etwas, was ich in meinen Bera­tungen so ein biss­chen mit rein­spielen lasse. Und von daher würde ich das auf jeden Fall auch empfehlen. Dann würde ich zum Beispiel auch darauf achten, welche Service­leis­tung kriegt man viel­leicht noch oben­drauf. Manche Rechts­schutz­ver­si­che­rung haben z.B. kosten­lose Anwalts-Hotlines oder Online­ser­vices oder einen Service, wo du z.B. einen Aufhe­bungs­ver­trag einrei­chen und prüfen lassen kannst durch einen Anwalt. Also lauter so kleine Zusatz­dienst­leis­tungen, die halt ganz nütz­lich sein können. Viel­leicht auch Vorsor­ge­do­ku­mente wie z.B. eine Sorge­rechts­ver­fü­gung, Pati­en­ten­ver­fü­gung, Vorsor­ge­voll­macht usw. Das sind so Sachen, die kommen so als Add on mit hinzu. Das wäre für mich jetzt auf gar keinen Fall ein Haupt­kri­te­rium. Aber es ist halt schön zu wissen, dass man dann viel­leicht im schlimmsten Fall auch den direkten Draht hat zu einem Anwalt und mal schnell auf kurzem Wege eine Frage stellen kann, ohne dass man direkt loslaufen muss. Und das ist dann halt so ein Punkt, der immer noch so ein biss­chen mit rein­zählt. Ich würde aus Gründen des Preis-Leis­tungs­ver­hält­nisses ist auch immer eine Selbst­be­tei­li­gung einbauen, weil meiner Meinung nach sollte es sowieso so sein, dass du halt auch klei­nere Beträge mal selbst bezahlen kannst. Und das heißt also, dass wenn du im größeren Streit­fall dann mal ein paar hundert Euro selbst bezahlen muss, dann ist das nicht so schlimm. Du hast aber trotzdem einen güns­ti­geren Beitrag. Also meine Mandanten kriegen auf jeden Fall immer eine Selbst­be­tei­li­gung von mir, es sei denn sie wollen es halt anders, weil ich es selber z.B. auch eine relativ hohe Selbst­be­tei­li­gung in meinem Rechts­schutz­tarif, weil ich das eher so als Notfall­ab­si­che­rung sehe.

Und ich habe es gerade schon ange­deutet, eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung macht halt im Rahmen eines ganz­heit­li­chen Konzeptes Sinn, wenn man z.B. auch über das Thema Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung oder um irgend­welche anderen Dinge sich Gedanken macht, wo man im schlimmsten Fall einfach um größere Summen sich streiten muss. Und bei einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung geht es teil­weise um Streit­werte von einer Million. Das ist also die Rente, die du noch bis zur Rente bekommen würdest. Also das kann durchaus mal in ganz, ganz hohe sechs­stel­lige Bereiche oder auch in sieben­stel­lige Bereiche laufen. Und da sind die Prozess­kosten oder die gesamten Verfah­rens­kosten unglaub­lich teuer. Deshalb an der Stelle macht es schon Sinn. Die Mandanten, die von mir bei Berufs­un­fä­hig­keit beraten werden, da sorge ich natür­lich dafür, dass die Chancen, dass das Geld schnell und unkom­pli­ziert kommt, natür­lich möglichst groß sind, indem man halt gute Bedin­gungen auswählt und indem man den Antrags­pro­zess ordent­lich macht. Aber es kann ja trotzdem immer mal passieren, dass es zu irgend­wel­chen Strei­tig­keiten kommt. Das kann ja keiner wissen. Und aus dem Grund würde ich immer sagen, mach mal ruhig so eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung nebenbei, wenn man sich das erlauben kann. Und ich finde persön­lich, so teuer ist die jetzt auch nicht unbedingt.

Jetzt würde mich deine Meinung mal inter­es­sieren, wie findest du eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung? Hast du eine? Hast du keine? Schreib mir das gerne mal in die Kommen­tare und wenn wir uns in Kürze wieder­sehen sollen, dann ist es am besten, wenn du den Kanal abon­nierst. Und wenn dir das Video geholfen hat, hinter­lasse mir gerne einen Daumen hoch. Bis zum nächsten Mal und bis zum nächsten Video. Bis dann der Lehnen.

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