Was bist Du als Arbeits­ma­schine wert? | Wert der Arbeits­kraft nach­ge­rechnet — QUICKTIPP

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Worum geht es?

Wie hoch ist der Wert Deiner Arbeits­kraft? Was sollest Du bei der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung Berech­nung berücksichtigen?

Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Es zählt zwar zu den Grund­lagen einer jeden einkom­mens­ab­si­chernden Bera­tung, aber ich will an dieser Stelle in diesem Quick­Tipp mal ganz kurz darauf eingehen, wie hoch der Wert deiner Arbeits­kraft eigent­lich ist.

Wenn du dir mal vorstellst, was du im Laufe deines Lebens noch so verdienen wirst, jetzt zähle das einfach mal zusammen. Da wirst verwun­dert sein, was für Zahlen da eigent­lich raus­kommen. Ich will mal ein kurzes Beispiel zeigen, wenn wir jetzt mal davon ausgehen, du wärst beispiels­weise 30 Jahre alt und du würdest voraus­sicht­lich bis 67 arbeiten. Und du würdest beispiels­weise, ohne Einkom­mens­stei­ge­rung berück­sich­tigt, 2500 Euro verdienen, dann müsste man jetzt an dieser Stelle einfach nur ausrechnen was bedeutet es, wenn du 2500 Euro verdienst? Rechne ich mal 2500 Euro, mal 12, mal 37. Dann reden wir hier von einer Gesamt­summe, die du in dieser Zeit noch verdienst von 1,1 Millionen Euro.

Das heißt, deine Arbeits­kraft ist von heute ange­sehen bis zum Renten­ein­tritt ohne Einkom­mens­stei­ge­rung noch 1,1 Millionen Euro wert. Und gleich­zeitig ist das auch das, was das Risiko ist, wenn das Einkommen wegfällt. Wenn wir also davon ausgehen, wird es ab morgen nicht mehr arbeiten können und deinem Beruf nicht mehr nach­gehen können und schlimms­ten­falls viel­leicht sogar gar keinen Beruf. Dann wäre das, was eine Versi­che­rung dir zahlen würde, wenn du z.B. eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung hast oder meinet­wegen auch ein Erwerbs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Also das, was eine Versi­che­rung, die das Einkommen schützt, über­nimmt, das ist das Risiko deiner zukünf­tigen Arbeits­kraft und deines Arbeits­ein­kom­mens. Und in dem Fall verblüf­fend viel, oder? Und wenn du das in Rela­tion setzt mit dem Beitrag, den du zahlst beispiels­weise 60, 70, 80, 90 Euro, dann finde ich das ange­messen. Wenn du jetzt natür­lich rech­nest, ja, aber 70 Euro oder 80 Euro für etwas, was ich nicht so richtig greifen kann, dann kann ich das zwar verstehen, aber denk doch mal drüber nach, wie teuer ein Auto ist oder wie teuer dein Hausrat ist und was du dafür zahlst an Beitrag und wie hoch eigent­lich der Wert deiner Arbeits­kraft ist. Und das ist jetzt ja nur ohne Einkom­mens­stei­ge­rungen gerechnet.

Also da bin ich schon der Meinung, dass es ganz sinn­voll ist zu sagen, ich verzichte mal so ein biss­chen auf einen netto Teil, also auf einen Teil deines Netto Einkom­mens und inves­tiere das lieber da rein, dass ich dauer­haft auch dieses Einkommen erziele, weil alles was du dir im Leben noch aufbauen wirst, ob das eine Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung ist, Familie oder was auch immer, ist immer davon abhängig, dass das Einkommen da ist. In dem Augen­blick, wo du das Einkommen nicht mehr benö­tigst, weil du z.B. geerbt hast oder weil du im Lotto gewonnen hast oder weil du Immo­bi­lien vermie­test, die dir das Viel­fache von deinem normalen Einkommen einbringen, dann brauchst du auch keine BU mehr. In dem Fall würde ich natür­lich sofort sagen, weg damit, kündigen. Ist ja raus­ge­schmis­senes Geld, weil du von anderen Geld­quellen leben kannst. In dem Augen­blick, wo du aber davon abhängig bist, dass du dein Einkommen erzielst, brauchst du eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Und das Blöde ist halt, wir wissen ja eben nicht, wann du berufs­un­fähig wirst. Das kann heute passieren, das kann morgen passieren, in 10 Jahren, in 20 Jahren oder eben auch nie. Weil wenn es so wäre, dann würden wir, das habe ich in einem anderen Video schon mal gesagt. Dann würden wir uns ja auch im Auto erst dann anschnallen, wenn wir wissen gleich drohten Unfall und vorher eben nicht. Und das macht natür­lich keinen Sinn, dann zu sagen ich versuche jetzt das so ein biss­chen hinaus­zu­zö­gern, weil im Grunde genommen kann es morgen soweit sein. Oder du gehst zum Arzt, hast Bauch­schmerzen und plötz­lich ist das eine schlimme Diagnose. Ich will jetzt gar nicht ausführen, was alles passieren kann, aber es wird genug Gründe geben, weswegen du deinen Job nicht mehr ausüben kannst. Und das ist dann der Grund, warum ich grund­sätz­lich empfehle, sollte man darüber zumin­dest mal genauer nach­denken, ob man nicht bereit ist zu sagen, ich inves­tiere mal ein biss­chen was, ich verzichte mal auf ein biss­chen von meinem Netto und verzichte auf Konsum, habe aber dafür gewähr­leistet, dass ich dauer­haft auch mein Einkommen erzielen kann.

Das soll an dieser Stelle mal ein kurzer Quick­Tipp gewesen sein. Und wenn du dieses Video gut fandest, es dann hinter­lasse mir gerne ein Daumen hoch oder abon­niere den Kanal, wenn noch nicht passiert. Und wir sehen uns im nächsten Video. Bis dann der Lehnen.

Und jetzt DU!

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