BU 2022 — SOVIEL teurer wird es | mit BEISPIELEN

Worum geht es?

Die BU wird teurer. Der Rech­nungs­zins sinkt und das wirkt sich auf die Beiträge in der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung aus. Wieviel es für dich teurer werden kann und warum ein Abschluss in 2021 sinn­voll sein kann zeige ich in diesem Video.

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Inhalt des Videos (Tran­skrip­tion):

Ich habe in einem Video erzählt, dass die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rungen nächstes Jahr teurer werden. Und in diesem Video zeige ich dir mal ein paar Beispiele in Zahlen. Nächstes Jahr, also 2022 ändert sich nämlich in Deutsch­land der Höch­st­rech­nungs­zins. Und das wirkt sich auf die Preise bei verschie­denen Produkten aus. Dazu zählt zum Beispiel auch die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Und wie sich das genau auswirkt, das wirst du in diesem Video erfahren.

Tach zusammen, hier ist der Lehnen. Ich bin unab­hän­giger Finanz- und Versi­che­rungs­makler und in diesem Video zeige ich dir, was ein Monat ausma­chen kann. Stell dir mal vor, du würdest jetzt eine Entschei­dung einfach nur mal einen Monat später treffen und es wirkt sich mit 5, 6, 7000 Euro Unter­schied für dich aus. Würdest du spontan wahr­schein­lich auch sagen, ja, na gut, dann macht es ja Sinn, viel­leicht die Entschei­dung mal vorzu­ziehen. Und genau das ist das, was ich in einem der letzten Videos ange­spro­chen habe. Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung wird teurer. Also macht es ja Sinn, sich damit jetzt zu befassen, wenn man sowieso vorhatte, sich damit zu beschäftigen.

Ich habe für dieses Video mal ein paar Zahlen zusam­men­ge­stellt, damit man sich mal so ein biss­chen vorstellen kann. Was genau heißt das denn jetzt? Also wie wirkt sich das aus? Jetzt bitte nicht daran orien­tieren. Das kann durchaus sein, dass eine BU für dich teurer wäre, viel­leicht aber auch güns­tiger. Es kommt ein biss­chen darauf an, weil der Preis einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung richtet sich ja nach dem Alter, nach der Dauer, nach der Höhe, nach ganz vielen verschie­denen Para­me­tern, auch zum Beispiel mögliche Optionen, die man mit einbaut oder Bausteinen, deshalb nicht jetzt daran orien­tieren, ach der hat gesagt, eine BU kostet ja unge­fähr so viel. Es kann sein, dass die für dich viel mehr kostet. Es kann auch sein, dass die für dich weniger kostet. Aber wir müssen ja irgendwo mal ein Beispiel nehmen. Und jetzt nehmen wir mal zum Beispiel eine 35 jährige Zahn­ärztin. Eine 35 jährige Zahn­ärztin würde für 1000 Euro Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung beispiels­weise heute 70 Euro zahlen und würde ab dem 1.01. 75 Euro zahlen. Das heißt, ein Unter­schied von 5 Euro pro 1000 Euro BU Rente. Pro 1000 heißt jetzt in dem Fall, dass die Zahn­ärztin wahr­schein­lich mit 1000 Euro BU Rente schlecht bedient wäre. Das heißt, man sollte schon natür­lich sich unbe­dingt unge­fähr am Netto­ein­kommen orien­tieren, weil das ist ja das, wovon du dein Leben führst.

Beispiele

Jetzt nehme ich mal das Beispiel der Zahn­ärztin, würde jetzt zum Beispiel 3000 Euro verdienen oder 4000 Euro, dann würde man das jetzt mal rein­nehmen, weil das stei­gert sich schon propor­tional. Also für das Beispiel jetzt einfach mal, würde das ja bedeuten, dass der Entschluss und der Abschluss in diesem Jahr bedeutet, dass sie dauer­haft 15 Euro weniger zahlen müsste. Oder anders­herum gesagt, die Entschei­dung ins nächste Jahr verla­gert heißt dann dauer­haft 15 Euro. Mehr würde also im Umkehr­schluss bedeuten, pro 1000 Euro Rente spart die sich ja 7 Prozent, also 5 Euro. Und das jetzt gerech­neten mal 32 sind dann 1920 Euro. Und 1920 jetzt mal 3, wenn man mal von 3000 Euro BU Rente ausgeht. Das sind ja schon fast 6000 Euro BU Beitrag, die sie mehr bezahlen muss. Und das finde ich, macht dann schon Sinn, viel­leicht für 6000 Euro mal ein biss­chen früher drüber nachzudenken.

Beispiel Nummer 2. Ein 27 jähriger Maschi­nen­bau­in­ge­nieur, der würde für 1000 Euro BU Rente beispiels­weise 41 Euro zahlen und würde ab dem 1.01. 45 Euro zahlen. Also unge­fähr eine Stei­ge­rung von 9 Prozent. Heißt also, wenn ich jetzt beispiels­weise 2000 Euro Einkommen nehme, was er viel­leicht absi­chern möchte, dann wäre das ganze Jahr 8 Euro mal 40 Jahre sind dann fast 4000 Euro, die er dann mehr zahlen müsste.

Anderes Beispiel eine 30 jährige Erzie­herin. Wenn die 1000 Euro Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung heute absi­chert, dann hat die einen Beitrag von 90 Euro und würde ab dem nächsten Jahr 98 Euro zahlen. Das heißt also 8 Prozent Stei­ge­rung und 8 Euro in dem Fall dann mal 37 Jahre. Sind dann mal eben 3500 Euro mehr Beitrag auf die Zeit gesehen und das finde ich macht keinen Sinn, dann halt jetzt zu sagen, ich warte noch mal ein biss­chen, das ist jetzt gerade mir zu stressig. Wir haben jetzt noch ein biss­chen Weih­nachts­vor­be­rei­tung. Ne, für das Geld würde ich dann viel­leicht eher sagen, dann lieber jetzt mal Gedanken machen.

Ein anderes Beispiel, zum Beispiel eine kauf­män­ni­sche Ange­stellte mit 25 Jahren Eintritts­alter, würde für 1000 Euro BU Rente 40 Euro zahlen und ab dem nächsten Jahr 44 Euro. Wie viel Prozent ist das? Müssten 10 Prozent sein. Das heißt also 4 Euro pro Monat. Hört sich jetzt erst mal nicht viel an. Aber auf die 42 Jahre, die sie noch zahlen wird, sind das mal eben 2016 Euro mehr pro 1000 Euro BU Rente. Also noch mal dazu gesagt, ich würde niemals 1000 Euro BU Rente absi­chern, sondern eher immer mich am Netto­ein­kommen orien­tieren. Und das ist bei vielen, die ich berate, dann auch mal 3, 4, 5000 Euro und da macht sich das beson­ders bemerkbar, das Geld fehlt ja an anderer Stelle mögli­cher­weise. Bevor ich jetzt 20, 30, 40 Euro mehr für eine BU bezahlen würde, kannst du ja für das gleiche Geld entweder mal lieber zur Pizzeria gehen, dir eine Pizza gönnen oder viel­leicht eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung oder keine Ahnung was weiß ich was machen. Aber es macht schon Sinn, sich dann jetzt Gedanken zu machen.

Wenn du weitere Infor­ma­tionen zu diesem Thema haben möch­test, schau dir auf jeden Fall mal mein Video zu dem Thema an, das verlinke ich dir jetzt mal hier und da wirst du dann erfahren, wie das so ein biss­chen zusam­men­hängt. Und ich würde wie gesagt, auf jeden Fall empfehlen, sprich deinen Berater an, wenn du einen hast. Am besten wäre es, finde ich, einen unab­hän­gigen Berater anzu­spre­chen und dann ist es halt beson­ders wichtig, dass du eine ordent­liche Risi­ko­prü­fung machst. Das heißt, die Bean­tra­gung der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist unglaub­lich wichtig, damit du auch wirk­lich gute Bedin­gungen bekommst. Je nachdem wie dein Gesund­heits­zu­stand ist, kann das nämlich sein, dass du viel­leicht auch mit Leis­tungs­ein­schrän­kungen rechnen musst oder viel­leicht auch mit einem Risi­ko­zu­schlag. Und so eine Risi­ko­prü­fung muss ordent­lich gemacht werden, damit du am Ende nämlich auch hinterher einen vernünf­tigen Vertrag hast und du nicht riskierst, dass du gar keinen Versi­che­rungs­schutz hast, weil viel­leicht irgendwas nicht richtig ange­geben wurde.

So, und jetzt kommt der wich­tige Punkt. Erstens gibt es Annah­me­schluss Termine bei jeder Gesell­schaft. Das heißt also, man kann jetzt nicht unbe­dingt am 31.12. noch schnell einen Antrag einrei­chen, sondern das ist in der Regel schon Anfang Mitte Dezember. Und jetzt kommt dann noch hinzu, dass die Risi­ko­prü­fung ja auch noch ihre Zeit benötigt.

Wenn du also jetzt zum Beispiel eine Vorer­kran­kungen hast, wie zum Beispiel eine Allergie oder eine chro­ni­sche Erkran­kung oder keine Ahnung, Neuro­der­mitis oder irgendwas, dann kann das passieren, dass man im Rahmen der Vorprü­fung sagt, okay, lass uns noch mal einen Arzt Attest dabei legen, lass uns noch mal einen Abschluss­be­richt oder einen Befund­be­richt dabei legen oder ein Kran­ken­haus­ent­las­sungs­be­richt. Solche Unter­lagen müssen ja teil­weise auch noch mal erst besorgt werden. Wenn jetzt zufäl­li­ger­weise der Arzt gerade in den Ferien ist oder im Urlaub, dann wäre es jetzt schlecht, weil dann verzö­gert das ja den Prozess. Plan die also genug Zeit ein, wenn du diesen Prozess der Bera­tung und der Vorprü­fung und dann des Abschlusses für dich dieses Jahr noch regeln willst.

Und wenn du zu diesem Thema keinen unab­hän­gigen Ansprech­partner hast, dann komm gerne auf mich zu, mach mit mir einen Kennen­lern­termin und dann können wir mal schauen, wie ich da so arbeite und wie ich dir helfen kann. Und wenn du dich für Finanz- und Versi­che­rungs­themen inter­es­sierst, kann ich dir auf jeden Fall ans Herz legen, schau dich mal in meinem Kanal ein biss­chen um. Da gibt es zum Thema BU, aber auch zu anderen Themen wie zum Beispiel Alters­vor­sorge viele verschie­dene Videos, die dich wahr­schein­lich inter­es­sieren werden und wir sehen uns im nächsten Video. Bis dann. Der Lehnen.

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Hinweis zur Terminbuchung

Bitte buche nur dann einen Termin mit mir, wenn du mit mir zusammenarbeiten möchtest. Reine Informationsanfragen kann ich (aufgrund der hohen Nachfrage) in Terminen nicht bearbeiten. Dazu kannst du mir aber gerne über das Kontaktformular schreiben. 

Hinweis zum Jahresende

Das Jahr ist fast vorbei und ich kann keine Termine mehr in 2021 anbieten. Sollte ein Abschluss von Altersvorsorgeverträgen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen gewünscht sein, bitte Eiltermin buchen oder eine Eilanfrage stellen. BU geht dieses Jahr nur noch bei einwandfreier Gesundheitshistorie. Ausführliche Risikovoranfrage erst wieder ab Januar möglich.