Zwei BU abschliessen anstatt einer?!? | Spezi­altrick für die BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG

Worum geht es?

WTF? Warum sollte man zwei Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rungen abschließen anstatt einer? In diesem Video bekommst Du einen Trick an die Hand, den fast keiner kennt.

Inhalt des Videos

Zuerst die Basis­ab­si­che­rung (Exis­tenz)!

Wenn man sich seine Finanz­stra­tegie erar­beitet, sollte man unten anfangen, an der Basis, genau wie beim Haus auch, brauchst du ein solides Funda­ment. Dazu zählt die Absi­che­rung der Exis­tenz. Und dann kann man sich Gedanken machen über Sparen, über Immo­bi­lien, über Invest­ments, über Vermö­gens­aufbau. Die Basis ist aber immer die Exis­tenz und zur Exis­tenz gehört in der Regel das Einkommen. 

Die meisten meiner Mandanten sind abhängig von ihrem Einkommen und leben noch nicht von ihrem Vermögen. Das kann natür­lich sein. Da musst du dir darüber keine Gedanken machen. Aber wenn es so ist, dass du sagst, ich brauche das Geld, was ich durch meine Arbeit verdiene schon, dann ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Basis­ab­si­che­rung eben die Exis­tenz und Arbeits­kraft­ab­si­che­rung. Und dazu zählt zum Beispiel die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. 

Im heutigen Video bekommst du von mir einen wich­tigen Tipp an die Hand, der dafür sorgt, dass du nicht nur eine Berufs­un­fä­hig­keits­pla­nung machst, sondern auch eine Lebens­pla­nung, die dazu­ge­hört. Und das führt dann dazu, dass du meis­tens nicht nur eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung brauchst, sondern sogar zwei.

Zwei Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rungen, was könnte der Lehnen jetzt damit meinen? Bevor wieder einsteigen, gehe nochmal kurz sicher, dass du den Kanal abon­niert hast und am besten auch die Glocke akti­viert hast. Dann kriegst du nämlich immer sofort mit, wenn hier etwas Neues passiert und ein neues Video raus­kommt. Einmal in der Woche werden hier nütz­liche Tipps raus­ge­bracht zum Thema Invest­ment, Finanzen, Versi­che­rungen und Vermö­gens­aufbau. 

Einkommen, die höher sind als 2.500€

Es gibt zwei Situa­tionen, in denen es sinn­voll sein kann, zwei Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rungen zu machen, anstatt nur eine. Und in diesen ersten Fall gehen wir mal rein. Und zwar ist es so, dass es eine Situa­tion geben könnte, wo du beispiels­weise, sagen wir mal, vier­ein­halb Tausend Euro netto hast.

Das heißt, du gehst mit vier­ein­halb Tausend Euro netto nach Hause, bezahlst davon deine Sachen und musst eigent­lich auch das Geld so grob haben, um über die Runden zu kommen, mit deiner Familie. Mit vier­ein­halb Tausend Euro netto, würdest du viel­leicht sagen, okay, im Falle einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung bräuchte ich viel­leicht nicht ganz vier­ein­halb, sagen wir mal 4 000 Euro reichen auch.

Zwei BU Verträge — einfa­cherer Zugang

Dann würdest du jetzt norma­ler­weise denken, okay, dann muss ich halt eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung machen, wo ich 4000 Euro monat­liche Rente bekomme. Da ist es jetzt wichtig, dass man eine Sache weiß, nämlich, es gibt eine Grenze, eine Grenze, die ist in der Regel 2500 Euro. Diese 2500 Euro Grenze ist die, bis zu der, die normalen Fragen im Antrag genommen werden können. Das heißt, wenn du jetzt zu einer Versi­che­rung gehst und sagst, ich hätte gerne 2500 Euro Berufs­un­fä­hig­keits­rente, beispiels­weise bis ich 67 bin. Dann sagen die, alles klar, dann fülle man den Antrag aus. Und im Antrag sind Gesund­heits­fragen. Wie groß bist du? Wie schwer bist du? Was hast du in den letzten fünf Jahren beispiels­weise gehabt, so an Krank­heiten, in verschie­denen Berei­chen? Und hast du in den letzten zehn Jahren viel­leicht auch größere Opera­tionen gehabt oder warst du in psycho­lo­gi­scher Behand­lung? Und so weiter. Und das reicht dann. Das heißt, anhand dieses Frage­bo­gens analy­siert die Versi­che­rung das Risiko und sagt, du bist dabei oder du bist nicht dabei oder du bist mit erschwerten Bedin­gungen dabei. Das ist ganz normal. Bei 2500 Euro hört das aber auf.

Grenze zur erschwerten Prüfung

Das heißt, wenn du 2501 nimmst, also wirk­lich 2500 und einen Euro versi­chern würdest, dann gibt es eine andere Risi­ko­prü­fung und Gesund­heits­prü­fung vor allen Dingen. Das heißt, ab da sagt der Versi­cherer, okay, dann reicht uns jetzt der Frage­bogen nicht mehr. Jetzt müssen wir dann noch einen Arzt­be­richt haben oder ein ärzt­li­ches Attest. Das ist dann oftmals so ein Frage­bogen, den der Arzt ausfüllen muss. Da sind dann teil­weise auch Blut­werte drin und alle mögli­chen anderen Sachen. Das heißt, die Prüfung ist ein biss­chen größer und ein biss­chen inten­siver. Und das Problem ist jetzt, wenn du bisher nichts hattest und du hast das Gefühl, du bist fit, du bist gesund, es ist alles in Ordnung und du gehst jetzt mit diesem Frage­bogen zum Arzt und füllst den gemeinsam aus, und  der nimmt dir wieder Blut ab und sagt, ich gucke mir mal die Blut­werte an.

Und dann kommt plötz­lich raus, du hast erhöhte Chole­ste­rin­werte, du hast einen höheren Blut­druck als eigent­lich normal. Dann wird es schwierig, weil dann müss­test du es der Versi­che­rung auch sagen. Und dann würdest du diese Versi­che­rung, die du eigent­lich haben woll­test, mögli­cher­weise gar nicht mehr so einfach bekommen. Das heißt, 2500 ist die Grenze und 2501, ist meis­tens so, es kommt ein biss­chen auf die Gesell­schaft an, manche haben da so kleine Verschie­bungen.

Ab 2501 wäre dann die nächste Phase und das ist dann ein biss­chen nach­teilig. Zumin­dest ist es risi­ko­reich. Weil selbst wenn du dich gesund fühlst, kann es immer passieren, dass dann bei dieser erwei­terten Prüfung etwas heraus­kommt, wo man sagt, okay, das hätte man jetzt mal besser nicht gemacht. Wenn du also 4000 Euro Berufs­un­fä­hig­keits­rente absi­chern möch­test, weil du so viel verdienst, dann wäre es viel sinn­voller zu sagen, dann mache ich doch lieber zweimal 2000 Euro.

Das heißt, du hast hier einen Vertrag bei einer Gesell­schaft für 2000 Euro und du hast da einen zweiten Vertrag bei einer anderen Gesell­schaft, auch für 2000 Euro. Das heißt, jede Gesell­schaft sagt, alles klar, du bist inner­halb der Grenze, uns reicht der Antrag. Die andere sagt auch, alles klar, du bist inner­halb der Grenze uns reicht der Antrag. Natür­lich prüfen diese Gesell­schaften die finan­zi­elle Ange­mes­sen­heit auch, das heißt, die gucken jetzt, du musst ja die andere auch nennen. Passen denn zusam­men­ge­zählt 4000 Euro zu deinem Einkommen. Und wenn du jetzt beispiels­weise 4500 Euro verdienst, ist das in Ordnung. Das heißt, die finan­zi­elle Risi­ko­prü­fung ist gut und in Ordnung.

Die gesund­heit­liche Risi­ko­prü­fung, die ist dann verein­facht für dich, weil du eben zweimal einfach nur den Antrag ausfüllen musst. Gleich­zeitig hat das noch einen posi­tiven Neben­ef­fekt, wenn mal ein Leis­tungs­fall eintritt und du wirst wirk­lich berufs­un­fähig, dann hast du die Chance verteilt auf zwei Versi­cherer, dass die Rente schneller, lang­samer oder über­haupt kommt. Von daher, in dem Fall, wo du diese Grenze über­steigst, die meis­tens bei 2500 Euro ist. Da mache ich dann gerne mal zwei Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung mit den Mandanten, aus den genannten Gründen. Also das ist schon mal der erste Tipp. 

Zusam­men­fas­sung: warum 2 BU Verträge bei höheren Einkommen?

Also nochmal ganz langsam. Zwei Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, die in Summe die Leis­tung ergeben, die du eigent­lich haben möch­test, sind in vielen Fällen, zum Beispiel in diesen Fällen wie gerade, wo das Einkommen höher ist und die BU Rente höher ist, sinn­voller. Und das ist übri­gens auch tatsäch­lich kein Verkaufs­ge­laber, sondern im Prinzip ist es egal. Auch für den Vermittler übri­gens, ob der jetzt eine oder zwei macht. Das ist im Prinzip das gleiche vom Einkommen. So grob gesehen kannst du sagen, da hat er jetzt auch nicht mehr davon. Der Arbeits­auf­wand ist natür­lich ein biss­chen höher, weil er zwei Voranfragen machen muss und ansonsten hast du eher den Vorteil, dass du das verteilt hast und auch gleich­zeitig noch einen einfa­cheren Einstieg findest. Diesen Trick, den ich dir gerade erklärt habe, den kennen übri­gens auch gar nicht alle. Das heißt, wenn du jetzt in so einer Situa­tion bist und du bist in diesem Einkom­mens­seg­ment unter­wegs und da sind die meisten meiner Mandanten, dann kann das passieren, dass dir eine BU Versi­che­rung ange­boten wurde, die nur bis zwei­ein­halb­tau­send Euro geht. Da würde ich mir mal Gedanken machen. Hab ich auch schon erlebt. Das heißt, du hast eigent­lich ein wesent­lich höheres Einkommen. Aus irgend­wel­chen Gründen hatte der Berater aber nur zwei­ein­halb­tau­send empfohlen. Dann würde ich mir über­legen, warum das wohl so sein könnte. Weil er wahr­schein­lich keine Lust hatte auf die erwei­terte Prüfung. Wie gesagt, sinn­vol­ler­weise macht man dann zwei. Und jetzt gibt’s halt noch einen zweiten Fall, wo es sinn­voll sein könnte, dass man sowas macht. 

Berufs­ein­steiger

Dafür gehen wir mal wieder hier rein. Und da geht es jetzt darum, dass du als Berufs­ein­steiger beispiels­weise, ja einen Karrie­reweg vor dir noch hast. Das heißt, nehmen wir mal das Beispiel, du fängst jetzt irgendwo hier an, nach dem Studium, nach der Ausbil­dung. Dann ist es ja wahr­schein­lich absehbar, dass das Einkommen sich stei­gert. Manchmal kann man das sogar sehr gut vorher­sagen. Gerade aktuell habe ich jetzt einen Fall, da hat jemand nach dem Studium ange­fangen zu arbeiten und verdient jetzt knapp über 2000 Euro netto. Ein biss­chen drüber. Ich nehme jetzt aber mal glatte 2000 Euro. Jetzt ist es in seinem Berufs­zweig aber so, dass es durchaus üblich ist, dass man auch mal auf ein Jahres­ge­halt von 80 000 Euro kommt. Das heißt inner­halb der nächsten Jahre, der ist noch relativ jung, inner­halb der nächsten Jahre ist die Wahr­schein­lich­keit unglaub­lich hoch, dass er sein Einkommen stei­gern wird, und locker auf 50, 60, 70 000, 80 000 Euro kommt. Und wenn man dann mal berück­sich­tigt, dass der beispiels­weise hier sagt, okay, ich verdiene jetzt beispiels­weise 5200 Euro als Netto, dann reichen mir ja 2000 Euro nicht mehr. Ich muss also erhöhen. Das heißt, ich muss die Berufs­un­fä­hig­keits­rente erhöhen. Oftmals ist das dann der Fall, dass man dann viel­leicht schon mal eine Immo­bilie gekauft hat, dass man gehei­ratet hat, dass man viel­leicht auch eine Frau mit Kind dann hat oder viel­leicht sogar zwei Kinder. Das heißt, im Laufe des Lebens stei­gert sich nicht nur das Einkommen, sondern gleich­zeitig auch das Sicher­heits­be­dürfnis und auch der Bedarf. Das heißt, man geht jetzt also her und über­legt am besten mal, wie läuft es denn jetzt zukünftig?

Zukünf­tiger Verlauf des Einkom­mens!

Denn bei einem Typen, der 2000 Euro netto verdient, würde jetzt ein Amateur ran gehen und sagen, dann machen wir jetzt mal 2000 Euro BU Rente. Und das ist genau der Fehler. Weil wenn man das jetzt nicht beachtet, geht am besten mal auf dieses Video, was ich euch hier verlinke. Es gibt diese Nach­ver­si­che­rungs­op­tion. Das heißt, man hat bei bestimmten Ereig­nissen die Möglich­keit den bestehenden Schutz ohne Gesund­heits­prü­fung zu erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel Heirat, Geburt eines Kindes, Immo­bi­li­en­er­werb, eine gewisse Einkom­mens­stei­ge­rung auch oder viel­leicht auch nochmal ein zweiter Bildungs­ab­schluss. Zum Beispiel könnte man nach einem Bachelor sagen, ich mache nochmal einen Master hinterher oder oder oder.

Es gibt gewisse Ereig­nisse, die bei einer Versi­che­rung mit guten Bedin­gungen dazu führen, dass du die Rente nochmal anpassen kannst. Jetzt ist aber die Frage, wie sehen die Bedin­gungen genau aus? Das heißt, ich kann ja nicht unend­lich anpassen, sondern ich muss mir dann schon angu­cken, bei welchem Anbieter welche Erhö­hungs­mög­lich­keiten über­haupt da sind. Und deshalb ist es dann sinn­voll, jemanden zu haben, der das vernünftig mit einem durch­geht. Denn hier in dem Fall, könnte es genauso passieren, dass man jetzt sagt, jetzt lass es mal hier viel­leicht 10 Jahre oder so vergangen sein.

Es kann dann halt passieren, dass man in der Zwischen­zeit mal eine Erkran­kung hatte und das habe ich öfters mal im Mandan­ten­kreis, dass man dann eine Erkran­kung hatte, wo man nicht mehr ganz normal eine neue Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung abschließen kann oder die bestehende erhöhen kann, sondern wo man dann sagt, ja, so ein Mist, das hatte ich mir so nicht vorge­stellt. Aber ich hatte eine schwere Erkran­kung und da war dann halt jetzt Sense. Und deshalb ist es wichtig, dass man das verteilt. Aber da komme ich gleich drauf. Gehen wir mal als Beispiel in so Versi­che­rungs­be­din­gungen rein.

Bedin­gungen

Und zwar haben wir jetzt hier die Situa­tion, dass wir Beispiel­be­din­gungen haben, von einem guten Versi­cherer. Und dann sieht man hier drinnen, die Nach­ver­si­che­rungs­ga­rantie gilt mit folgenden Rege­lungen, 6 Monate nach Eintritt eines bestimmten Ereig­nisses. Die Ereig­nisse zeige ich euch mal hier. Da hat man das Recht, ohne Risi­ko­prü­fung den Versi­che­rungs­schutz aufzu­sto­cken. Das sind dann zum Beispiel Hoch­zeit, Geburt eines Kindes, Adop­tion, Tod des Ehegatten und so weiter und so fort. Und jetzt ist es aber wichtig, inner­halb welcher Grenzen kann ich das denn machen?

Hier steht jetzt dann, die versi­cherte Jahres­rente einer nach Versi­che­rung, nach einer Erhö­hung sozu­sagen, muss zwischen 900 und 6000 Euro liegen. Das heißt, die Nach­ver­si­che­rung bedeutet, wie hoch kann ich anpassen und 6000 Euro im Jahr bedeutet 500 Euro im Monat. Und die Gesamt­jah­res­rente einer versi­cherten Person darf den Betrag von 36 000 Euro nicht über­steigen. Also die Gesamt­rente aufs Jahr gesehen, ist jetzt ein biss­chen blöd ausge­drückt, weil eigent­lich rechnet man eher in Monaten, darf 36 000 Euro nicht über­steigen. Heißt also 3000 Euro im Monat. Was ist denn jetzt aber mit dem Fall, den ich gerade geschil­dert habe? Wenn du jetzt sagst, du hast jetzt plötz­lich 4 oder 5 000 Euro und willst eigent­lich mehr als 3000 Euro im Monat haben. Dann bist du mit Nach­ver­si­che­rungs­op­tion hier ein biss­chen aufge­schmissen. Das heißt, bei diesem Vertrag könn­test du maximal bis 3000 Euro gehen. Und hättest du jetzt eine Erkran­kung, die dazu führt, dass du nicht eine neue Versi­che­rung machen kannst, dann wäre halt da an der Stelle Sense. Und das würde ich zum Beispiel blöd finden, wenn du nämlich dann hier sagst, okay, ich bräuchte eigent­lich 5 000 Euro, ich kann aber nur 3000 Euro machen und dann ist Schluss. 

Lösung: Clever planen

Also was ist jetzt die Lösung? Jetzt würde man hergehen und sich mal eine andere Gesell­schaft angu­cken. Nehmen wir uns mal die. Wir hätten jetzt also zum Beispiel hier eine andere Gesell­schaft, auch da gelten die Bedin­gungen, maximal 500 Euro darf die Erhö­hung betragen und die Summe aller Erhö­hungs­bei­träge darf jedoch nicht, bezogen auf die Monats­rente, 1500 Euro nicht über­schreiten. Alle Erhö­hungen dürfen 1500 Euro nicht über­schreiten und die Gesamt­mo­nats­rente aller bei der Gesell­schaft versi­cherten Renten darf 4000 Euro nicht über­steigen. Das heißt, fängst du jetzt bei 2000 Euro an, dann kannst du maximal um 500 Euro pro Ereignis erhöhen und landest irgend­wann mal, nach drei Ereig­nissen bei 1500 Euro Gesamt­erhö­hung und dann ist Schluss.

Das heißt, dann kommen die 4000 gar nicht zum Tragen, sondern es ist dann insge­samt bei drei­ein­halb­tau­send Schluss. Auch da merken wir wieder, es ist jetzt zu wenig im Verhältnis zum Einkommen. Und das sieht bei anderen Gesell­schaften dann wieder anders aus. Das wäre dann jetzt zum Beispiel eine Möglich­keit. Bei einer anderen Gesell­schaft ist es so, dass man eine monat­liche Rente erhöhen darf mit maximal 1 000 Euro. Das darf aber nicht mehr als 50 % der bishe­rigen Rente betragen. Fängst du also zum Beispiel mit 2000 an, darfst du 1000 Euro erhöhen, weil das sind 50 % der bishe­rigen Rente und 1000 Euro Höchst­grenze. Und der Gesamt­be­trag aller Renten darf 10 000 Euro nicht über­steigen. Das ist schon sehr groß­zügig, muss man sagen. 

Also 10 000 Euro, insge­samt habe ich, ich glaube selbst noch nicht erlebt, als Berufs­un­fä­hig­keits­rente. Es ist jetzt nicht gesagt, dass diese Gesell­schaft auch die rich­tige ist. Das wollte ich damit über­haupt nicht sagen. Es ist halt nur wichtig, dass man bei der Berufs­un­fä­hig­keits­pla­nung diesen Lebensweg hier mit einbe­zieht. Das bedeutet, dass man jetzt über­legt, in welche Rich­tung könnte sich das Einkommen denn entwi­ckeln? Und in welche Rich­tung würde ich mich dann absi­chern wollen?

Das Einkommen wird steigen — kannst Du es Dir vorstellen?

Und heute hatte ich noch eine Bera­tung, da ging es darum, dass der junge Mann sich nicht so richtig vorstellen könnte, dass er in diesem Einkom­mens­seg­ment mal liegen wird. Und er konnte sich auch nicht vorstellen, dass er mal einen solchen Bedarf haben wird. Aber es sind ja auch noch 40 Jahre vor ihm. Das hatte ich auch mal in einem Video erzählt, du kannst manchmal an bestimmten Entschei­dungs­punkten gar nicht bemessen, was noch so zukünftig passiert und musst trotzdem eine Entschei­dung treffen, und das ist halt schwierig. Dafür brauchst du dann halt wieder einen Berater. Und ich habe dann gesagt, es wird mit höchster Wahr­schein­lich­keit so sein, dass in dem Beruf das Einkommen in  diese Rich­tung ansteigen wird. Und wenn du dann heira­test und in Steu­er­klasse drei wech­selst, dann liegst du ganz locker auch bei diesem Einkommen von 5000 Euro oder meinet­wegen 4000 Euro. Aber auf jeden Fall war es mehr als doppelt so hoch, als was er bisher hatte. Also ist die Lösung, dass man jetzt sagt, man macht jetzt auch wieder zwei Verträge, weil dann hat man zweimal diese Erhö­hungs­op­tion, die ich gerade genannt habe.

Das heißt, bei dem einen Vertrag kann ich inner­halb der Grenzen erhöhen, beim anderen Vertrag kann ich inner­halb der Grenzen erhöhen. Und beides zusam­men­ge­setzt ergibt dann eine viel höhere Anpas­sungs­rente, als das der Fall wäre, wenn du nur eine Versi­che­rung machen würdest. Also auch da, bei Berufs­ein­stei­gern, selbst wenn du diese Grenze von zwei­ein­halb­tau­send Euro nicht über­steigt, kann es schon Sinn machen, dass du zwei Versi­che­rungen wählst anstelle von einer Versi­che­rung. 

Zusam­men­fas­sung: Aufpassen bei voraus­sicht­li­chen Einkom­mens­stei­ge­rungen!

Ich hoffe, das wurde jetzt so ein biss­chen deut­lich. Es klingt auch erst einmal ein biss­chen wirsch, wenn du es nicht verstanden hast, viel­leicht das Video ruhig nochmal von vorne gucken, damit du das mal sacken lassen kannst, weil in meiner Ziel­gruppe zum Beispiel, in der ich haupt­säch­lich berate, Akade­miker, Gutver­diener, da ist es meis­tens so, dass genau dieser Weg kommt. Das heißt, du bist entweder am Start und hast den Weg noch vor dir oder du bist schon so weit, dass du sagst, “ich bin schon relativ gut unter­wegs”. “Mein Einkommen ist schon relativ hoch. Ich möchte jetzt eine BU Rente machen”, dann mache bloß nicht den Fehler und renn jetzt los und lass dir von irgend­einem Berater eine 4000 Euro Berufs­un­fä­hig­keits­rente machen, weil dann musst du zum Arzt wahr­schein­lich und dann kann es Probleme geben. 

Und das wollte ich damit eigent­lich sagen. Da siehst du zum Beispiel, dass es auch viel, viel wich­tiger ist, dass man jemanden hat, der stra­te­gisch mit dir zusammen denkt, der stra­te­gisch einen Finanz­kon­zept für dich erstellt, anstatt einfach nur irgend­welche Daten in den Computer einzu­tippen. Das kann ja jeder, das kannst du im schlimmsten Fall auch selber. Es ist wichtig, dass man die Stra­tegie richtig wählt und dann ist es zusätz­lich wichtig, dass man auch noch die Versi­cherer richtig wählt. Aber du siehst ja, dass die sich unter­ein­ander ganz schön unter­scheiden, in so ganz klit­ze­kleine Nuancen. Oder mal Hand aufs Herz, hättest du jetzt selber bei irgend­einem Vergleichs­portal online auf sowas geachtet? Wahr­schein­lich eher nicht. 

Lass Dich unab­hängig beraten!

Wenn du jetzt sagst, du hättest in diesem Bereich gerne mal eine Bera­tung und hast nicht so den rich­tigen Ansprech­partner dafür, dann komm zu mir, mach ein Kennen­ler­nen­ge­spräch online mit mir. Dann spre­chen wir mal darüber, wie ich genau arbeite und dann gucken wir mal, ob ich dir helfen kann. Und wenn dir das Video gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn du mir mal ein Like hinter­lässt. Und vor allen Dingen aber, wenn du mir mal in die Kommen­tare schreibst, ob du von diesem Tipp schon mal gehört hast. Und wenn du den Kanal noch nicht abon­niert hast, auf jeden Fall jetzt auch nochmal am besten machen.

Dann sehen wir uns nämlich nächste Woche, wenn es wieder heißt, Finanz Freitag.

Und jetzt DU!

Optimiere Deine Finanzen und Versicherungen und erziele durchschnittlich mehrere Tausend Euro Vorteil! Buche jetzt Dein kostenloses Kennenlerngespräch und wir besprechen gemeinsam, wie Du von einer unabhängigen Beratung profitieren kannst.